| 15:17 Uhr

Zweibrücken
Wenige Sturmschäden in der Region

Im Biergarten des Auerbacher Hofes blies der Sturmtief Burglind am Mittwoch zwei Dächer von Weihnachtsmarkt-Buden. Eines ist auf dem Vordach links hinten gelandet.
Im Biergarten des Auerbacher Hofes blies der Sturmtief Burglind am Mittwoch zwei Dächer von Weihnachtsmarkt-Buden. Eines ist auf dem Vordach links hinten gelandet. FOTO: Wente
Zweibrücken. Die Feuerwehr wurde gestern nur zu drei wetterbedingten Einsätzen gerufen.

Mit Böen von mehr als 100 Stundenkilometern fegte gestern Morgen das Sturmtief „Burglind“ vor allem über den Westen Deutschlands hinweg. Umgestürzte Bäume und heftiger Regen sorgen auch in Zweibrücken und dem Umland für kurzfristige Behinderungen, wenngleich die Region nach Angaben der Feuerwehr sehr glimpflich davon gekommen ist.

Die Floriansjünger in der Stadt Zweibrücken melden lediglich einen einzigen Baum der quer über die Flugplatzstraße abgeknickt war. „Der UBZ hatte ihn schon beseitigt, als wir eingetroffen waren“, berichtet Alf Maier.

Auch auf dem Land gab es trotz kleinerer Schäden auf privaten Grundstücken kaum Einsätze der Feuerwehren. Einer davon war auf der L 462 zwischen Käshofen und Homburg. „Die Löscheinheit Käshofen war mit sechs Feuerwehrleuten vor Ort“, informiert der stellvertretende Wehrleiter der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, Andreas Glahn. Der Baum sei durch die Straßenmeisterei beseitigt worden. Die Feuerwehr selbst habe Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt. Während des Einsatzes war die Straße für zwei Stunden gesperrt.



Ein weiterer Baum sorgte laut Glahn für Behinderungen zwischen Riedelberg und Großsteinhauserhof im Bereich der L478. Auch dort habe die Straßenmeisterei den Weg freigemacht. Im Einsatz waren die Löscheinheiten Riedelberg und Großsteinhausen mit insgesamt sechs Kräften. „In der Einsatzleitstelle in Contwig waren den ganzen Morgen über sechs Feuerwehrleute vor Ort“, macht Glahn deutlich, dass die Prognose des Wetterberichtes sehr ernst genommen wurde.