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Weiter Geld für Südwestpfalz-Werbung

Zweibrücken. Nachdem "Stolpersteine" beiseite geschafft wurden, laufe die Standortinitiative Südwestpfalz inzwischen gut, erklärte Oberbürgermeister Kurt Pirmann. Der städtische Hauptausschuss stimmte dem bei Enthaltung von Walter Hitschler (FDP) zu. Das Gremium beschloss, dass sich die Stadt an der Umsetzung der Projekte 2012/2013 mit 34 000 Euro beteiligt

Zweibrücken. Nachdem "Stolpersteine" beiseite geschafft wurden, laufe die Standortinitiative Südwestpfalz inzwischen gut, erklärte Oberbürgermeister Kurt Pirmann. Der städtische Hauptausschuss stimmte dem bei Enthaltung von Walter Hitschler (FDP) zu. Das Gremium beschloss, dass sich die Stadt an der Umsetzung der Projekte 2012/2013 mit 34 000 Euro beteiligt. Der Landkreis Südwestpfalz, die acht Verbandsgemeinden sowie die Stadt Pirmasens gehören der Initiative an. Sie beteiligen sich wie Zweibrücken mit etwa einem Euro pro Einwohner an den Projekten - insgesamt 278 000 Euro.Zu den Projekten in dem Zeitraum gehören unter anderem die Veranstaltung eines Unternehmertages, eine Lehrerinformation über regionale Unternehmen, Bestandaufnahme von Kooperationen zwischen Wirtschaft und Schule/Hochschule und ein Studenten-Wettbewerb "Lebensraum für Innovation". Pirmann nannte die Marketingagentur aus dem Schwarzwald als den Stolperstein. "Da gab es unter anderem Fehler bei der Aufstellung der Plakate." Inzwischen liege die Initiative in den Händen der Wirtschaftsförderung des Kreises und der Städte, beantwortete der Oberbürgermeister eine Frage von Ingrid Kaiser (FDP).

Pirmann erinnerte daran, dass die Initiative zu dem Projekt von der regionalen Wirtschaft ausgegangen sei. "Die Unternehmer wollten, dass wir auch nach innen dafür werben, dass es hier etwas gibt. Die Region sollte aufhören zu jammern und lieber auf die verborgenen Schätze hinweisen." Im Juni 2011 wurde die Standortinitiative Südwestpfalz gegründet (wir berichteten).

Mit Wolfgang Sofsky (Wolf & Sofsky) und Dieter Holzdeppe (TLT) nannte Pirmann auf Anfrage von Hitschler zwei Zweibrücker aus Unternehmerkreisen, die in dem Beirat mitarbeiteten. Terex und John Deere schickten auch Vertreter. Hitschler blieb dennoch skeptisch; die Anzeigenkampgane sei "ein Groschengrab". Walter Rimbrecht (SPD) begrüßte dagegen die Initiative, die inzwischen in die richtige Richtung laufe. Kurt Zahler (SPD) sieht die Initiative auch noch nicht am Ende des Weges: "Alles, was junge Menschen in der Region hält oder zurückholt, ist von unschätzbarem Wert."



Das Projekt werde jährlich fortgeschrieben, beantwortete Pirmann eine Anfrage von Gertrud Schanne-Raab (Grüne Liste). Deshalb stimme der Hauptausschuss auch jedes Jahr aufs Neue über den Zuschuss ab. sf