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14 Kandidaten gekürt
Wählergruppe Schneider stellt Kandidatenliste auf

Die Wählergruppe trägt seinen Namen: Bernhard Schneider. Foto: gda
Die Wählergruppe trägt seinen Namen: Bernhard Schneider. Foto: gda FOTO: Gerrit Dauelsberg
Zweibrücken. 14 Kandidaten hat die Wählergruppe Schneider. Es finden sich einige bekannte Namen auf der Liste, die gestern Abend aufgestellt wurde. Von Mathias Schneck

Die Wählergruppe Schneider hat gestern Abend im Café am Schloss in Zweibrücken ihre Kandidatenliste für die Kommunalwahlen im Mai 2019 aufgestellt. 14 Kandidaten standen auf der Vorschlagsliste, sie alle wurden von den 17 anwesenden Wahlberechtigten einstimmig gekürt. Es finden sich einige Namen darauf, die der politisch interessierte Bürger gut kennt. Neben Bernhard Schneider, Namenspatron der Wählergruppe, sind dies Matthias Nunold, derzeit noch Mitglied in der Stadtratsfraktion der Linken (und zum Ende der Legislaturperiode dort ausscheidend, wir berichteten), Atilla Eren, der dieses Jahr einer der Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters war oder Andreas Schneider, ehemals für die Linken im Stadtrat.

Wo genau verortet sich die Wählergruppe denn politisch? „Wir sind für alles offen“, antwortete Schneider nach der Sitzung der Wählergruppe im Gespräch mit dem Merkur. „Ob das nun Vorschläge sind, die eher links sind, liberal oder eher konservativ. Hauptsache, die Bürger sind mit eingebunden und die Vorschläge sind sinnvoll“, merkte Schneider an, dass sich seine Wählergruppe nicht in eine Schublade einordnen lassen wolle.

Im Detail seien die politischen Ziele der Wählergruppe noch nicht besprochen worden, dies solle in den nächsten Wochen in einer nicht-öffentlichen Sitzung geschehen. Der Rahmen stehe allerdings fest, sagte Schneider und nannte einige Kernpunkte, die er als „Motto der Wählergruppe“ präsentierte: „Die Würde und die Wertschätzung des Menschen steht im Vordergrund“, heißt es in der Präambel. Oder: „Wir handeln parteipolitisch, konfessionell und weltanschaulich unabhängig“; weitere Aspekte seien, „vorurteilsfrei“ zu handeln, „kooperativ“, „gesprächsbereit“ und „bürgernah“ zu sein. Auch findet sich eine Absage an allzu einfache Botschaften in der Präambel: „Kein Populismus, keine Versprechungen, wir wollen handeln“, heißt es. Schneider stellte klar: „Handeln – das muss immer zum Wohle des Bürgers sein, die soziale Frage ist die Entscheidende.“