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Bernhard Schneider: Pressegespräch war als Ex-Linke
„Nicht für Wählergruppe gesprochen“

Zweibrücken. Bernhard Schneider stellt klar, das Pressegespräch mit Kritik an der Zweibrücker Linkspartei, zu dem er persönlich eingeladen hatte, habe „überhaupt nichts“ mit seiner neuen Wählergruppe Schneider zu tun.

Dieser Eindruck war bei unserem Reporter entstanden, weil vier der fünf Spitzenkandidaten der Wählergruppe für die Stadtratswahl 2019 an dem Gespräch teilnahmen und auch für die Gruppe als bessere Alternative zur Linken warben. Alle Gesprächsteilnehmer haben einmal die Linke im Stadtrat oder in dessen Sportausschuss vertreten. Schneider betonte am Donnerstag, es habe sich um eine Veranstaltung „der Ex-Linken und von mir persönlich“ gehandelt, nicht der Wählergruppe. Der Bericht habe „dazu geführt, dass bereits zwei Kandidaten von der Liste der Wählergruppe nicht mehr mitmachen wollen“. Uwe Menzner begründete dies am Donnerstagabend auf Facebook mit dem „Kleinkrieg“ der Gruppe mit der Linken. Axel Schaumburger bestätigte am Freitagmorgen auf Merkur-Anfrage, dass er der andere Kandidat ist, der sich von der Wählergruppe zurückzieht.