| 22:12 Uhr

Vorsicht, bissiges Gemüse!

Gegen das Design der kämpferischen Pflanzen sehen die Vertreter der Zombie-Armee alt aus.
Gegen das Design der kämpferischen Pflanzen sehen die Vertreter der Zombie-Armee alt aus. FOTO: EA
Zweibrücken. Unter den Multiplayer-Shootern bildet „Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2“ mit seinem schrägen Humor und dem albernen Setting – wann sind jemals Pflanzen gegen Zombies angetreten? – seine eigene Nische. Jan Althoff

Ballernde Blümchen, randalierende Baumstümpfe, aggressive Rosen und hektisch umhereilende Maisstauden: In EAs Multiplayer-Ballerei "Planat vs. Zombies : Garden Warfare 2" nehmen die Pflanzen einmal mehr den Kampf gegen die bösen Zombies auf. Umfangreicher, bunter und auch komfortabler als im ersten Teil. Anstelle der üblichen Menüs gibt es einen "Hinterhof-Kampfplatz" genannten Hub, in dem der Spieler mit seinen Kämpfern frei herumlaufen und kleinere Gefechte starten kann. Ideal, um die verschiedenen Charaktere auszuprobieren. Deren Anzahl wurde ordentlich aufgebohrt. Zu den bisherigen vier Sorten pro Seite (bei den Pflanzen waren das Erbsenkanone, Sonnenblume, Schnapper und Kaktee) wurden jeweils drei hinzugefügt. Bei den Pflanzen heißen sie Zitron, Rosie und Major Mais. Jede dieser Kreaturen hat nun wiederum drei einzigartige Fähigkeiten.

Vom "Hinterhof-Kampfplatz" aus sind außerdem alle Modi erreichbar. Zur Auswahl stehen neben mehreren Multiplayer-Modi mit bis zu 24 Kämpfern auch Missionen für Solospieler. Die sind - von wenigen Ausnahmen abgesehen - nicht besonders spektakulär, aber immer noch besser und umfangreicher als im ersten Teil. Für fast alle Aktionen gibt es Belohnungen in Form von Geld oder Erfahrungspunkten, mit denen sich die einzelnen Charaktere pimpen lassen beziehungsweise die aus dem Vorgänger bekannten Stickerpakete kaufen lassen. Mit den Stickern lassen sich Charaktere, Accessoires oder Items freischalten. Das motiviert ungemein.

Wertung (Schulnote): 2

FOTO: EA
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