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Ortsbeirat Rimschweiler
Sonnenschutz und Treppe fürs Gemeindehaus!

Rimschweiler. Ortsbeirat Rimschweiler fordert Unterhaltungsmaßnahmen. Ärger über die Informationspolitik der Stadt zum Ex-Schrottplatz. Von Fritz Schäfer

„Lediglich der Flur wurde gestrichen. Alle anderen Vorschläge wurden nicht gemacht“, ärgerte sich die Rimschweiler Ortstvorsteherin Isolde Seibert (SPD) über die Umsetzung der Unterhaltungsmaßnahmen im Gemeindehaus. Dabei werde das Haus inzwischen nicht nur von den Senioren, den Jugendlichen und dem Ortsbeirat genutzt. Auch der Landfrauenverein habe in dem Gebäude sein Domizil. „Es finden hier auch Veranstaltungen und Familienfeiern statt.“

„Wir bleiben in der Sache aber dran“, kündigte Seibert am Dienstagabend im Ortsbeirat an. Dazu gebe es einen Vorort-Termin mit einem Mitarbeiter des Bauamts. Dabei soll unter anderem über einen Sonnenschutz mit Rollläden, Lamellen oder Vorhängen geredet sowie über die Treppe geredet werden. Der Ortsbeirat nahm die Ankündigung zustimmend zur Kenntnis.

Das Gremium sprach sich auch dafür aus, dass die Bayernstraße in das nächste Straßenausbauprogramm der wiederkehrenden Beiträge 2021 bis 2025 aufgenommen wird. In den letzten Tagen hatte der Umwelt- und Servicebetrieb Zweibrücken (UBZ) aus Sicherheitsgründen die Straße an einigen Stellen ausgebessert, informierte Seibert. In dem Zusammenhang stellte Gabi Schmidt (SPD) die Frage, wann die zum Neubaugebiet führende Straße ausgebaut wird.



Zur Anschlussnutzung des ehemaligen Schrottplatzes konnte die Ortsvorsteherin nichts Konkretes sagen. Sie habe aus der Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung lediglich erfahren, dass es für das Gelände Interessenten gebe. Nach der Urlaubszeit soll es weitere Gespräche vor Ort geben. „Es ist traurig, dass die Ortsvorsteherin da nicht eingebunden ist“, bedauerte Stefan Schantz (FWG).

Seibert informierte, dass aus dem Rimschweiler Vorortbudget noch rund 1200 Euro zur Verfügung stehen. Wobei eine Spende für den Turn- und Sportverein zum 125-jährigen Bestehen (200 Euro), Gebühren für den Hotspot bis Jahresende (175 Euro), ein Kranz für den Volkstrauertag und Mülltüten für die Hundetoilette schon beschlossen sind. Die Anschaffung von Leinwänden und eines Beamers wurde abgelehnt. „So selten wie wir den Beamer brauchen, können wir den bei der Stadt ausleihen.“

Bei der von Elisabeth Metzger (CDU) angeregten Unterstützung der Straußbuben will der Ortsbeirat die Kerb abwarten. Dazu hatte die Ortsvorsteherin die Information, dass es in diesem Jahr wieder Fahrgeschäfte unter anderem ein Autoscooter und Verkaufsstände sowie einen Imbissstand gebe. Dafür gebühre dem Ortsbeiratsmitglied und Straußbub Florian Faust (SPD) ein besonderes Lob.

Seibert lud die Ortsbeiräte zur Kaffeetafel der Landfrauen am Samstagnachmittag ans Gemeindehaus ein. – Für Verärgerung sorgte die Information, dass die bei der Verlegung von Leitungen entlang der Vogesenstraße entfernten Gehwegplatten nicht ersetzt werden. Die Asphaltdecke soll bleiben. Klaus Fuhrmann (SPD) beantragte zum wiederholten Mal, die Hecke an der Einmündung der Bahnhofstraße in den Radweg zu entfernen. Zur Verhinderung, dass dort Autos parken, könnten die Steine, die im Fußpfad zwischen dem Hasenheim und der Vogesenstraße liegen, dorthin gelegt werden. Silvia Kämmer (SPD) fragte, ob beim Weihnachtsmarkt die Spülmaschine in der Grundschule genutzt werden kann.