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Vereine
Von roter Erde zu grünem Rasen

Der Rasenplatz wird mit 90 mal 60 Metern etwas kleiner als der bisherige. Hinter dem Platz wird ein 60 mal 22 Meter großer Trainingsplatz mit Tennenbelag angelegt.
Der Rasenplatz wird mit 90 mal 60 Metern etwas kleiner als der bisherige. Hinter dem Platz wird ein 60 mal 22 Meter großer Trainingsplatz mit Tennenbelag angelegt. FOTO: Norbert Schwarz
Rimschweiler. In der kommenden Woche beginnt der Umbau des Rimschweiler Sportplatzes. Dazu werden alle helfenden Hände benötigt. Von Fritz Schäfer

„Ich bin froh, dass es jetzt losgeht“, freut sich der Vorsitzende des Turn- und Sportvereins Rimschweiler, Gerhard Weber, dass in der kommenden Woche mit dem Umbau des Hartplatzes zu einem Rasenplatz begonnen wird. Seit vielen Jahren werde darüber geredet, blickt der Vorsitzende zurück. „2016 haben wir dann den ersten Antrag gestellt und jetzt ist es soweit.“ Zuletzt hätten auch immer mehr Mitglieder nach dem Sachstand beim Sportplatz gefragt.

Zumal die Mitglieder bei dem teuren und aufwendigen Vorhaben auch gefragt seien. Bei Arbeitseinsätzen oder mit Spenden. „So ein Projekt ist nur mit vereinten Kräften zu stemmen“, pflichtete der Wirtschaftsvorsitzende Christian Lang Weber bei. Dazu zählte dieser auch die Unterstützung bei den Veranstaltungen wie dem Maifest oder der Kerb. „Die Einnahmen bei den Festen sind notwendig, um den Umbau zu finanzieren.“

Die Maßnahme kostet rund 200 000 Euro. Darin sind die Planungskosten und die Eigenleistung enthalten. Über die Hälfte zahlen die Stadt und das Land. Dazu kommt noch Eigenkapital des Vereins sowie Spenden von Sponsoren, Mitgliedern und Freunden des TuS. „Wenn die Leute die Bagger sehen, werden wir sie auch ansprechen“, kündigt der Vorsitzende des über 600 Mitglieder zählenden Vereins an. Der Umwelt- und Servicebetrieb hat bereits in der Woche mit Rodungsmaßnahmen begonnen. Helfer des Vereins werden am Wochenende und Anfang der nächsten Woche die Barrieren um den Platz, die Tore und ein Geländer abbauen. „Das ist ein Teil unserer Eigenleistung“, sagt Christian Lang. Die Vereinsmitglieder sind dann beim Wiederaufbau der Spielfeldumrandung und bei den Pflasterarbeiten um den Platz gefragt. „Da werden viele Helfer benötigt“, schätzt Christian Lang.



Die beiden Vorstandsmitglieder bitten um Verständnis, dass während der Baumaßnahme der Parkplatz zwischen Turnhalle und Schule nicht mehr uneingeschränkt genutzt werden kann. „Da wird auch mit schwerem Gerät hantiert“, erklärt Gerhard Weber. Mit der Grundschule sei die Maßnahme abgesprochen. Die ausführende Firma Strabag geht von einer Bauzeit mit schwerem Gerät von drei bis vier Wochen aus. „Das hängt aber auch vom Wetter ab“, fährt Gerhard Weber fort.

Der Rasenplatz wird mit 90 mal 60 Metern etwas kleiner als der bisherige. „Die Maße reichen aber weiter für den Meisterschaftsspielbetrieb“, sagt Lang. Hinter dem Platz wird ein 60 mal 22 Meter großer Trainingsplatz mit Tennenbelag angelegt. Die Weitsprung-Gruppe kommt zwischen die Schule und den Sportplatz. Da die Drainage noch in Ordnung ist, wird nur die etwa zwölf Zentimeter dicke Tennenschicht abgetragen. Der Belag wird dann für andere städtische Maßnahmen verwendet. Zudem sollen an einen Flutlichtmast Lampen angebracht werden, um den Trainingsplatz zu beleuchten.