| 23:05 Uhr

Eingriff in den Schienenverkehr
Unbekannte legen Steine und Bretter auf Zuggleise

Bahn organisiert Nahverkehr neu Ein Nahverkehrszug fährt am Mittwoch (30.05.2001) in Nackenheim (bei Mainz) in Richtung Worms. Die Deutsche Bahn AG organisiert im Rahmen ihrer Regionalreform auch ihre Strukturen im Südwesten neu. Im Einzelnen geht es dabei um das Zusammenspiel zwischen den Bereichen Saarland-Westpfalz und Rhein-Mosel. Ziel seien regional zugeschnittene Verkehrsangebote im Nahverkehr aus einer Hand. In der Region Südwest seien täglich rund 2850 Nahverkehrszüge und etwa 2000 Busse für DB Regio im Einsatz. dpa/lrs
Mit dem Zug ist es von Bildstock nach Neunkirchen 50 Cent teurer als mit dem Bus. Foto: dpa  
Mit Bahn statt Auto zur Arbeit ist eine Möglichkeit, den Straßenverkehr und das Klima zu entlasten. Das Netzwerk Mobilität Saar will sich dafür einsetzen, dass mehr Arbeitnehmer im Land den eigenen Wagen in der Garage stehen lassen. Foto: dpa  
Mit der Bahn statt mit dem Auto zur Arbeit: Das ist eine Möglichkeit, den Straßenverkehr und das Klima zu entlasten. Das Netzwerk Mobilität Saar will sich dafür einsetzen, dass mehr Arbeitnehmer im Land den Wagen in der Garage stehen lassen. Foto: dpa  
Mit der Bahn statt dem Auto zur Arbeit ist eine Möglichkeit, den Straßenverkehr und das Klima zu entlasten. Das Netzwerk Mobilität Saar will sich dafür einsetzen, dass mehr Arbeitnehmer im Land den eigenen Wagen in der Garage stehen lassen. Foto: dpa
Bahn organisiert Nahverkehr neu Ein Nahverkehrszug fährt am Mittwoch (30.05.2001) in Nackenheim (bei Mainz) in Richtung Worms. Die Deutsche Bahn AG organisiert im Rahmen ihrer Regionalreform auch ihre Strukturen im Südwesten neu. Im Einzelnen geht es dabei um das Zusammenspiel zwischen den Bereichen Saarland-Westpfalz und Rhein-Mosel. Ziel seien regional zugeschnittene Verkehrsangebote im Nahverkehr aus einer Hand. In der Region Südwest seien täglich rund 2850 Nahverkehrszüge und etwa 2000 Busse für DB Regio im Einsatz. dpa/lrs Mit dem Zug ist es von Bildstock nach Neunkirchen 50 Cent teurer als mit dem Bus. Foto: dpa Mit Bahn statt Auto zur Arbeit ist eine Möglichkeit, den Straßenverkehr und das Klima zu entlasten. Das Netzwerk Mobilität Saar will sich dafür einsetzen, dass mehr Arbeitnehmer im Land den eigenen Wagen in der Garage stehen lassen. Foto: dpa Mit der Bahn statt mit dem Auto zur Arbeit: Das ist eine Möglichkeit, den Straßenverkehr und das Klima zu entlasten. Das Netzwerk Mobilität Saar will sich dafür einsetzen, dass mehr Arbeitnehmer im Land den Wagen in der Garage stehen lassen. Foto: dpa Mit der Bahn statt dem Auto zur Arbeit ist eine Möglichkeit, den Straßenverkehr und das Klima zu entlasten. Das Netzwerk Mobilität Saar will sich dafür einsetzen, dass mehr Arbeitnehmer im Land den eigenen Wagen in der Garage stehen lassen. Foto: dpa FOTO: dpa/dpaweb / Oliver Stratmann
Zweibrücken. Am Mittwochabend gegen 18 Uhr überfuhren zwei Züge auf der Strecke zwischen Zweibrücken und Pirmasens auf die Gleise gelegte Steine und Holzbretter im Bereich der Ixheimer- und Alten Ixheimer Straße in Zweibrücken.

Wer die Gegenstände dort abgelegt hat, ermittelt derzeit die Bundespolizei Kaiserslautern.

Gegen 18.10 Uhr überfuhr der erste Zug die Hindernisse in Richtung Pirmasens. Der Lokführer leitete eine Schnellbremsung ein und kam mit dem Schrecken davon. Ein weiterer Zug erfasste die Steine und Kanthölzer kurz danach. An den Triebfahrzeugen entstand glücklicherweise kein Schaden. Da es sich um eine schwerwiegende Tat handelt, ermittelt die Bundespolizei wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Bei einer Fahndung und Streckenabsuche vor Ort durch die Bundespolizisten konnten bislang keine Tatverdächtigen ermittelt werden.

Die Bundespolizei sucht Zeugen, die Angaben zu der Tat machen können und bittet diese sich bei der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern zu melden: Unter der Telefonnummer (06 31) 34 07 30 oder unter der Mailadresse: www.bundespolizei.de. Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang auf die Gefahren im Bahnbereich hin. Wie leise und schnell sich Züge nähern, wird laut den Beamten oft unterschätzt. Der Aufenthalt in den Gleisen ist lebensgefährlich. Bei Überfahren von Hindernissen kann es zu einer Entgleisung des Zuges kommen.