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Überflieger soll sicherer werden
Bis Herbst sollen Markierungen stehen

 Der Randstreifen rechts der durchgestrichenen Linie soll zur Einfädelspur werden. Zwischen der rechten Fahrbahnbegrenzung und der Leitplanke sind in Höhe des Laternenmastes rechts 3,4 Meter, auf Höhe des blauen Pfeiles 2,5 Meter Platz.
Der Randstreifen rechts der durchgestrichenen Linie soll zur Einfädelspur werden. Zwischen der rechten Fahrbahnbegrenzung und der Leitplanke sind in Höhe des Laternenmastes rechts 3,4 Meter, auf Höhe des blauen Pfeiles 2,5 Meter Platz. FOTO: Jan Althoff
Zweibrücken. Stadt: Genug Platz am Überflieger für Einfädelspur. Diese sei ursprünglich eh geplant gewesen, aber „verschütt’ gegangen“. Von Mathias Schneck

Der Überflieger am Bubenhauser Kreisel soll sicherer werden – mit einer Einfädelspur. Die Markierungen hierfür sollen bis Herbst stehen, wie Heinz Braun, Sprecher der Stadt, unserer Zeitung gestern auf Anfrage sagte.

Braun zeigte sich zuversichtlich, dass die Einfädelspur tatsächlich angelegt werden kann, dass es also hinreichend Platz an der Stelle gibt, an der der Überflieger in die A8 mündet (die Merkur-Redaktion hat selbst Messungen zum Platz vorgenommen, siehe Details hierzu in der nebenstehenden Bildunterschrift).

Der Stadtsprecher wollte sich zwar nicht auf einen genauen Zeitplan festlegen lassen – „der Landesbetrieb Mobilität und sicher auch die Autobahnmeisterei werden ein Wörtchen mitreden wollen, auf welche Art die Ummarkierungen stattfinden“ – aber es sei doch davon auszugehen, „dass die reinen Ummarkierungen bis Herbst stehen“.



Denn, so gibt Braun zu bedenken: „Im Winter ist es schwierig, solche Arbeiten durchzuführen wegen der entsprechenden Wetterbedingungen.“ Und allzu lange will die Stadt nicht warten, um den Überflieger sicherer zu gestalten.

Der LBM (Landesbetrieb Mobilität), der vor kurzem erklärt hatte, die Verkehrssituation am Überflieger sei zu gefährlich und müsse korrigiert werden (wir berichteten mehrfach) habe der Stadtverwaltung noch keine endgültige Lösung präsentiert, doch hoffe das Rathaus darauf, bald Hand anlegen zu können.

Braun sagte, mittlerweile sei recherchiert worden, „dass bereits in der ursprünglichen Planung für den Überflieger eine Einfädelspur vorgesehen war“. Aber im von der Stadt mit der Planung beauftragten Planungsbüro sei dieser Aspekt „verschütt’ gegangen“.

Ein Grund sei sicher, dass es um den Überflieger manche politische Diskussion und damit Verzögerung gab, deshalb habe das Planungsbüro die Einfädelspur, warum auch immer, aus den Augen verloren.

Wird die Stadt mit Regressforderungen an das Planungsbüro herantreten, weil nun, ob dieses Fehlers, nachträglich noch einmal Hand angelegt werden muss?

Der Stadtsprecher erklärt, „diese Frage stellt sich eigentlich nicht, weil die Ummarkierungen ja relativ problemlos, ohne allzu großen Aufwand, vorgenommen werden können“.

Der Überflieger soll den Verkehr im Bubenhauser Kreisel entlasten. Ein Ast führt vom Kreisel aus ebenfalls auf die Autobahn, Autofahrer, die auf die A8 wollen, sollen dank des Überfliegers – und damit der Umgehung des Kreisels – rascher dorthin gelangen.

Doch ist der LBM dieser Tage zur Erkenntnis gelangt, dass der Verkehr auf dem Überflieger nicht richtig erkennt, ob sich vom Kreisel-Ast ebenfalls Verkehr in Richtung A8 bewegt (auf unserem Foto durch den weißen Transporter links angedeutet), so dass es zur Kollision kommen könnte. Die Autofahrer auf dem Überflieger müssen dem Verkehr vom Kreisel Vorrang gewähren, am Ende des Überfliegers weisen „Vorfahrt achten“-Schilder daraufhin.

 Der Randstreifen rechts der durchgestrichenen Linie soll zur Einfädelspur werden. Zwischen der rechten Fahrbahnbegrenzung und der Leitplanke sind in Höhe des Laternenmastes rechts 3,4 Meter Platz, auf Höhe des blauen Pfeiles sind 2,5 Meter Platz.
Der Randstreifen rechts der durchgestrichenen Linie soll zur Einfädelspur werden. Zwischen der rechten Fahrbahnbegrenzung und der Leitplanke sind in Höhe des Laternenmastes rechts 3,4 Meter Platz, auf Höhe des blauen Pfeiles sind 2,5 Meter Platz. FOTO: Jan Althoff