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Abfallgebühren
UBZ plant neues Kundenportal

Zweibrücken. Eigentlich sollte es schon im März 2018 gehen, jetzt dauert es noch etwas länger: Mit der Einführung des neuen Abfallsystems wollte der Umwelt- und Servicebetrieb Zweibrücken (UBZ) es den Bürgern ermöglichen, die Zahl ihrer Leerungen online zu überprüfen. Von Eric Kolling und Jan Althoff

Möglich ist das bis heute nicht. Hintergrund der Verzögerung ist laut UBZ-Chef Werner Boßlet, dass das Ganze sich zu einem größeren Projekt entwickelt hat. Man arbeite derzeit an einem umfassenderen Kundenportal, sagte er auf Merkur-Nachfrage. Dort soll man künftig zum Beispiel auch seine Gebührenbescheide einsehen können. Solche Portale seien in der Privatwirtschaft heute schon vielerorts üblich. Die Software laufe seit einigen Tagen in einer vorläufigen Version, in den nächsten vier bis sechs Wochen soll die endgültige Version stehen. Wenn man die Bürger schon wegen eines passwortgesicherten Zuganges anschreibe, so Boßlet, wolle man ihnen gleich etwas Vernünftiges bieten.