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UBZ legt Pläne für Tierfriedhof auf Eis

Zweibrücken. Der Mitte 2015 vom Umwelt- und Servicebetrieb Zweibrücken (UBZ) angedachte städtische Tierfriedhof (wir berichteten) wird auf unabsehbare Zeit nicht errichtet. Eric Kolling

Der Mitte 2015 vom Umwelt- und Servicebetrieb Zweibrücken (UBZ) angedachte städtische Tierfriedhof (wir berichteten) wird auf unabsehbare Zeit nicht errichtet.

Wie UBZ-Vorstandschef Werner Boßlet auf Merkur-Anfrage erklärt, sei die Bodenbeschaffenheit des ursprünglich geplanten Gebiets nicht geeignet gewesen. Man hatte sich eine Zone außerhalb des Wattweiler Waldfriedhofs nahe des dortigen Parkplatzes ausgeguckt. Auch ein Bodengutachten wurde eingeholt. Schließlich hatte Boßlet August 2016 erklärt, man prüfe andere Standorte. "Mit Gewalt erzwingen wollen wir aber nichts", sagt er jetzt, der Tierfriedhof sei für den UBZ "nicht erste Priorität". Die Nachfrage nach Tiergräbern halte sich in Grenzen, erläuterte der Vorstandsvorsitzende weiter. Generell unterziehe der UBZ die Friedhöfe einer ständigen Prüfung.

Man arbeite daran, die Strukturen zu verbessern und das Kostenniveau zu halten, bekräftigt auch der fürs Friedhofswesen zuständige UBZ-Mitarbeiter Heiko Wunderberg. Gestorben ist die Idee also offenbar noch nicht.