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UBZ drückt Minus des Rosengartens unter 500 000 Euro

Zweibrücken. Einen Verlust von nur noch gut 486 000 Euro hat der Zweibrücker Rosengarten im Jahr 2014 geschrieben. Das geht aus dem Geschäftsbericht des Betreibers, dem Umwelt- und Servicebetrieb Zweibrücken (UBZ), hervor. Gerrit Dauelsberg

Damit liege man fast 83 000 Euro unter dem kalkulierten Minus und 200 000 Euro unter dem Verlust des Vorjahres, heißt es weiter. "Wenn wir dauerhaft unter einem Minus von 500 000 Euro liegen, sind wir zufrieden", sagt UBZ-Chef Werner Boßlet. Ein komplett kostendeckender Betrieb des Rosengartens sei mit den derzeitigen Standards nicht möglich. Zumal man es auch in Zukunft bei "moderaten Eintrittspreisen" belassen wolle. Denn der Rosengarten sei der "Garten der Zweibrücker", betont Boßlet.

Seit 2011 betreibt der UBZ den Rosengarten anstelle der Stadt. Der Verlust, der früher laut Boßlet bei "weit über 700 000 Euro " gelegen habe, konnte seitdem deutlich verringert werden. Man habe den Rosengarten deutlich attraktiver gestaltet, modernisiert und auch Personalkosten eingespart. "Es ist allerdings niemand entlassen worden", betont Boßlet. Die Zahl der verkauften Dauerkarten sei laut UBZ-Chef sprunghaft angestiegen von 1100 auf inzwischen mehr als 4000.

Dass sich das Ergebnis im Laufe der kommenden Jahre auch einmal wieder verschlechtern könnte, will Boßlet nicht ausschließen. Das sei ein Stück weit auch Glückssache: "Schlechtes Wetter bei einem unserer Großveranstaltungen, also bei den Rosentagen bzw. beim Gartenmarkt, und schon fehlen fünf- bis achttausend Besucher, die sich natürlich bei den Umsatzerlösen bemerkbar machen", heißt es im Geschäftsbericht.