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TuS Rimschweiler
Was lange währt, wird endlich gut

 Die ersten Spiele haben auf dem neuen Rasenplatz in Rimschweiler bereits stattgefunden. Eingeweiht wird er aber erst am Freitag.
Die ersten Spiele haben auf dem neuen Rasenplatz in Rimschweiler bereits stattgefunden. Eingeweiht wird er aber erst am Freitag. FOTO: Norbert Schwarz
Rimschweiler. Der TuS Rimschweiler weiht am Kerbefreitag, 17.30 Uhr, den Rasenplatz ein.

(sf) „Was lange währt, wird endlich gut“, meint der Wirtschafts-Vorstand des TuS Rimschweiler, Christian Lang. Bereits im Februar 2018 begannen mit der Herausnahme der Tore und der Spielfeldumrandung die Arbeiten zum Umbau des Hartplatzes zu einem Rasenplatz mit Hybridanteil.

Für den Kerbefreitag, 6. September, 17.30 Uhr, lädt der TuS die Mitglieder und Gönner des Vereins sowie befreundete Vereine zu einem Einweihungsumtrunk an den Platz an der Turnhalle ein. Neben dem Vorsitzenden Gerhard Weber wird auch Oberbürgermeister Marold Wosnitza die Gäste begrüßen.

Den Traum, die Heimspiele auf grünem Rasen auszutragen, haben Rimschweiler Fußballer schon seit Jahrzehnten, wie es in einem Vereinslied „Auf grünem Rasen spielen wir“ heißt. Doch bei den Umbaumaßnahmen 1980 und 2001 blieb es bei einem Hartplatz. 2016 stellte der Verein auf Umbau zu einem Rasenplatz. 2017 gingen die Genehmigungen ein und 2018 startete das Projekt.



Nach drei Monaten Erdarbeiten durch die Baufirma und Eigenleistung von Vereinsmitgliedern stand der Bau ab Mai erst mal bis in den Herbst still. Erst im Spätherbst wurde der Rasen eingesät. Der Verein wollte den Platz nicht zu früh belasten und so wurde auch die Stadtmeisterschaft nicht auf dem eigenen Platz ausgetragen.

Die ersten Spiele fanden bereits statt. Allerdings wollte der TuS den Platz an der Kerb eröffnen. Rund 200 000 Euro hat der Umbau gekostet. Die Stadt gewährt einen Zuschuss in Höhe von 20 Prozent, das Land in Höhe von 40 Prozent. Dazu hat der Verein in den letzten Jahren für den Umbau zurückgelegt. Mit weit über 600 Arbeitsstunden haben sich Vereinsmitglieder an den Umbauarbeiten wie dem Entfernen der Umrandung oder dem Verlegen der Verbundsteine um den 90 mal 60 Meter großen Platz beteiligt. Und auch Spenden helfen mit, die Baumaßnahme zu finanzieren.

(sf)