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Spaß für Jung und Alt
Turnerjahrmarkt ohne Stadtspitze eröffnet

Die „Firma Holunder“ lud die Zuhörer zusammen mit der Rosenkönigin Dina der Ersten zu einer kleinen, geselligen Schunkelrunde ein.
Die „Firma Holunder“ lud die Zuhörer zusammen mit der Rosenkönigin Dina der Ersten zu einer kleinen, geselligen Schunkelrunde ein. FOTO: Norbert Rech
Zweibrücken. Großer Trubel schon am Freitag. Die Schausteller und der Veranstalter VT Zweibrücken hoffen auf fünf herrliche Tage. Von Norbert Rech

Das schöne Frühlingswetter lässt auf fünf tolle Tage hoffen. Das zumindest ist die Auffassung der vielen Buden- und Karussellbetreiber auf der Zweibrücker Festwiese, wo am Freitagabend der Turnerjahrmarkt eröffnet wurde. Die Spitze des Rathauses fehlte allerdings zum Auftakt der beliebten Traditionsveranstaltung komplett.

Oberbürgermeister Kurt Pirmann ist seit Monaten krank, Bürgermeister Christian Gauf ließ ausrichten, er habe einen wichtigen Termin und der Beigeordnete Henno Pirmann befindet sich im Urlaub. So war es an Hauptamtsleiter Jörg Eschmann, das erste Fass Bier anzuschlagen. Die Aufgabe bewältigte er mit Bravour: Nur drei Schläge benötigte Eschmann, bis der kühle Gerstensaft in die Krüge floß. Die Band „Firma Holunder“, die für die musikalische Unterhaltung sorgte, überraschte mit einem ganz besonderen Schmankerl. Gemeinsam mit Rosenkönigin Dina I lud sie die Gäste im Festzelt zu einer Schunkelrunde ein.

Der Jahrmarkt, der vor 98 Jahren zum ersten Mal stattfand, hat für die VTZ eine große Bedeutung. So sei sich der Verein auch seiner sozialen Verantwortung bewusst, hatte der stellvertretende Vorsitzende Winfried Tänzer während des Schaustellertreffens am Donnerstag hervorgehoben. Der Verein lebe in einer großen Gemeinschaft und da gehöre die Stadt dazu. Vorsitzende Gisela Alt machte deutlich: „Wenn wir uns zurückziehen, hat Zweibrücken gar keinen Jahrmarkt mehr.“ Das würden wohl nicht nur die zahlreichen Besucher bedauern, die sich gestern an den Fahrgeschäften, Schießbuden oder Losständen vergnügten. Doch an dieses Schreckensszenario denkt angesichts des bunten Programms am Wochenende niemand.



So geht am Samstag um 13 Uhr der große Rummel weiter. Auch das Programm im Festzelt verspricht beste Unterhaltung. So spielt ab 20 Uhr die Rockband „Black Valley“.

Am Sonntag, heißt es ab 20 Uhr Bühne frei für die „Hüttenrocker“. Der Montag startet um 11 Uhr mit einem Frühschoppen und einem Schlachtfest im Festzelt. Ab 17 Uhr spielt die Band „The Last Gunslingers“. Einer der Höhepunkte ist der Familiennachmittag am Dienstag, der um 14.30 Uhr startet. Der Zweibrücker Shanty Chor bietet im Zelt Ausschnitte aus seinem Programm. Außerdem treten die VTZ-Tanzzwerge auf. Der „Auerbacher Bernd“ (Bernd Theison) lädt zum Tanztee ein. Mit von der Partie ist auch wieder die Rosenkönigin Diana. Während des Nachmittags findet zudem eine Verlosung wertvoller Preisen statt. Zum Finale am Dienstagabend wird von dem Zweibrücker Pyrotechniker Ralf Kohl um 22 Uhr wieder ein brillantes Höhenfeuerwerk gezündet.

Der Zweibrücker Hauptamtsleiter Jörg Eschmann (dritter von links) zeigt hier beim Fassanstich sein Können. Er brauchte nur drei Schläge.
Der Zweibrücker Hauptamtsleiter Jörg Eschmann (dritter von links) zeigt hier beim Fassanstich sein Können. Er brauchte nur drei Schläge. FOTO: Norbert Rech