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Truppacher Höhe: SGD Süd akzeptiert Übergangenwerden

Zweibrücken. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd in Neustadt/Weinstraße hat kein Problem damit, dass sich Investor André Kleinpoppen bezüglich seines geplanten Möbelhauses auf der Truppacher Höhe an den Staatssekretär - und damit die der SGD übergeordneten Instanz wendet. Eric Kolling

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd in Neustadt/Weinstraße hat kein Problem damit, dass sich Investor André Kleinpoppen bezüglich seines geplanten Möbelhauses auf der Truppacher Höhe an den Staatssekretär - und damit die der SGD übergeordneten Instanz wendet.

Der Solinger Unternehmer, der bei Zweibrücken auf 45 000 Euro einen Möbelmarkt bauen will, hatte diesen Schritt damit erklärt, dass er eine mögliche Einschränkung seines Vorhabens durch die SGD Süd von vornherein ausschließen wolle. Dieses Problem hatte er nämlich mit einem fast identischen Bauvorhaben bei Bingen ergangen (wir berichteten).

Ob dieses Übergehen der zuständigen Landesbehörde ein gängiges Vorgehen potenzieller Investoren ist, die Einschränkungen durch Struktur- und Genehmigungsdirektion befürchten, beantwortet SGD-Sprecherin Ulrike Schneider allgemein: "Es steht einem Investor/Projektentwickler frei, sich an die Oberste Landesplanungsbehörde zu wenden und um deren raumordnerische Einschätzung zu bitten."



sgdsued.rlp.de