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| 20:06 Uhr

Treue zum FCK ist ungebrochen

Konzert der „Anonyme Giddarischde“ in der Kultushalle. Foto: wille
Konzert der „Anonyme Giddarischde“ in der Kultushalle. Foto: wille FOTO: wille
Rimschweiler. Seit 40 Jahren hält der FCK-Fanclub Rimschweiler „seinen“ Roten Teufeln die Treue. Bei Auswärtsfahrten sind Kooperationen mit den Fanclubs in Bubenhausen, Ernstweiler oder Contwig unerlässlich. Fritz Schäfer

Die Pfälzer Stimme werde nicht in einer Akademie gestählt, sondern morgens um vier Uhr auf der Gass, erklärte der Sänger der "Anonyme Giddarischde", Thomas Merz, in Frankenthaler Dialekt in der Rimschweiler Kultushalle. "Oder uff'em Betze", ergänzte Martin Bastian vom FCK-Fanclub Rimschweiler . Der Fan-Club feierte am Samstag mit einem Konzert der Frankenthaler Palzrock-Band sein 40-jähriges Bestehen. "Das macht Spaß", freute sich der Vorsitzende, Thomas Kube, über die Veranstaltung in der gut gefüllten Halle.

Neben den Mitgliedern, die sich passend zum Geburtstag ihres Fanclubs ein Jubiläumsshirt zugelegt hatten, waren auch weitere Gäste nach Rimschweiler gekommen. So wie Kai aus Waldmohr. "Ich bin seit 25 Jahre Mitglied beim FCK. Und wenn dann ein Fanclub feiert bin ich auch dabei." Vor allem wenn die "Anonyme Giddarischde" spielen. "Die sind nicht so oft in der Westpfalz." Von Anfang an beim Rimschweiler FCK-Fanclub ist Gundi Huber mit dabei. Sie erinnerte sich im Gespräch noch genau an die Gründung und die ersten Fahrten. Seitdem habe sich viel getan. Beim Fanclub. Und beim 1. FC Kaiserslautern . Trotz der sportlichen Misserfolge und anderer negativer Meldungen ist die Verbundenheit mit dem FCK ungebrochen. "Ich muss mir immer noch jedes Spiel anschauen." Wobei sie sich wundere, dass es trotz der Leistungen in der Saison immer wieder junge Menschen gibt, die FCK-Fans werden. "Bei uns Alten ist das im Blut."

Zu den jungen gehört Johannes Walz, dem das Gemeinschaftsgefühl im Fanclub wichtig ist. Besonders bei den Festen oder den Fahrten werde das gepflegt. Wobei er aus Erzählungen erfahren hat, dass in den ersten Jahrzehnten die Feste noch größer und die Fahrten häufiger gewesen seien.

Die Fahrten seien heute schwerer zu organisieren, sagte Martin Bastian. "In der Zweiten Liga wird von freitags bis montags gespielt. Da können die Fanclubs nicht planen." Deshalb seien Kooperationen bei Auswärtsfahrten mit den Fanclubs in Bubenhausen, Ernstweiler oder Contwig ganz wichtig. An Pfingsten fährt der Fanclub Rimschweiler zum Auswärtsspiel des FCK beim FC St. Pauli nach Hamburg.

Dort können die Rimschweiler Fans beweisen, ob sie ihre Stimme gestählt haben. Beim bekanntesten Lied der Band, eine Ode an die Lewwerworscht, sangen die Konzertbesucher auf jeden Fall lautstark mit. Auch sonst animierten die Palzrocker die Gäste zum Mitsingen, Mitklatschen und Mittanzen.