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13-jähriger Motorrad-Sozius starb
Todesraser auf A 8: 20 Hinweise nach Fernsehbericht

Bei dem Unfall am 1. Juli auf der A 8 bei Zweibrücken-Ernstweiler wurde der Motorradfahrer schwer verletzt, sein Sohn starb. Die Polizei spricht nun von verwertbaren Hinweisen auf den Unfallflüchtigen, der mit hoher Geschwindigkeit auf das Motorrad auffuhr.
Bei dem Unfall am 1. Juli auf der A 8 bei Zweibrücken-Ernstweiler wurde der Motorradfahrer schwer verletzt, sein Sohn starb. Die Polizei spricht nun von verwertbaren Hinweisen auf den Unfallflüchtigen, der mit hoher Geschwindigkeit auf das Motorrad auffuhr. FOTO: picture alliance/dpa / Polizei Zweibrücken/dpa
Zweibrücken. Mehr als sechs Wochen nach dem Unfall auf der Autobahn 8 in Zweibrücken, bei dem ein 13-Jähriger ums Leben kam, sucht die Polizei immer noch nach dem Verursacher. Gefahndet wird nach dem Fahrer des Fahrzeugs, das am 1. Juli in Fahrtrichtung Saarland bei Ernstweiler mit überhöhter Geschwindigkeit auf ein Motorrad aufgefahren sein soll.

Dessen 37-jähriger Fahrer wurde schwer verletzt, sein Sohn durch den Crash getötet. Der Autofahrer flüchtete in Richtung Saarland, vermutlich mit einem hellen Mercedes. Der SWR strahlte dazu am Montagabend in seiner Sendung „Kriminalreport Südwest“ einen achtminütigen Beitrag aus, mit dem Zeugen zum Unfall gesucht werden sowie Autofahrer, die mit Dashcams vor oder nach dem Unfall auf der A 8 gefilmt haben. In dem SWR-Bericht kommen der bislang einzige bekannte Augenzeuge zu Wort und Friedrich Pusse, Experte für Verkehrsunfallflucht von der Polizei Zweibrücken.

Pusse sagte gestern, dass es rund neue 20 Hinweise durch den Fernsehbericht gegeben habe. „Darunter waren auch verwertbare Hinweise, denen wir jetzt nachgehen.“ Falls die Tipps der Zuschauer nicht zu einem Ergebnis führen, werde auch die bekannte ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ berichten, und zwar am Mittwoch, 22. August.