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| 20:29 Uhr

Kollektiv Endlich Führerschein
Tipps für einen guten Start auf der Straße

Prüfung geschafft? Jetzt wollen Führerscheinneulinge ihre Freiheit genießen. Und Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder immer gut ankommen. Wir haben deshalb die wichtigsten Punkte zum Autokauf gesammelt und weitere Informationen zusammengestellt, die Fahranfänger beachten sollten, zum Beispiel beim Fahren mit dem „Führerschein auf Probe“.

Der Führerschein bedeutet für viele Jugendliche mehr als nur den Erwerb der Fahrerlaubnis. Für Führerschein-Neulinge ist der Schein ein wichtiger Schritt zum Erwachsenwerden und verheißt einen Gewinn an Mobilität und Freiheit. Doch es gibt einiges zu beachten. Wir haben hier mal ein paar wichtige Punkte zusammengetragen, die junge Autofahrer unbedingt beachten sollten:
Gebraucht oder neu?
Vergleichen lohnt sich!

Endlich ist der Führerschein bestanden. Fehlt nur noch der passende fahrbare Untersatz. Doch schon bei der Frage: Neu oder gebraucht? scheiden sich die Geister. Damit man beim Fahrzeugkauf den Überblick behält, hat der Tüv Rheinland die wichtigsten Argumente für Neu- und Gebrauchtwagen gegenüber gestellt.

Finanzierung: Neuwagen sind nicht billig!

Kommt dann noch das ein oder andere Extra dazu, sind 10 000 Euro schnell ausgegeben. Darum lassen sich die Händler auch einiges einfallen, um den Kunden den Kauf schmackhaft zu machen. Von Komplettangeboten inklusive Wartung und Tankgutschein, bis hin zur zinsfreien Finanzierung bekommen sie heute so Einiges angeboten.

Viele Fahrzeuge aus zweiter oder dritter Hand sind heute auch schon für wenig Geld zu haben. Schnäppchen sollten man trotzdem lieber kritisch gegenüber stehen. In der Regel gibt es gute Gründe, warum sich der Vorbesitzer so schnell und so günstig von seinem Wagen trennen will. Wenn man beim Kauf eines Gebrauchten auf Nummer Sicher gehen, kann man den Proficheck des Tüv Rheinland für Fahranfänger in Anspruch nehmen. Die Prüfer nehmen den Wunschkandidaten für einen unter die Lupe.

Unterhalt: Mindestens
300 Euro monatlich!

Ein Neuwagen schlägt im Alltag ganz schön teuer zu Buche: Mit mindestens 300 Euro im Monat sollte man kalkulieren. Dazu kommt der hohe Wertverlust. Nach drei Jahren bleibt oft nur noch die Hälfte vom Neuwert übrig. Beim Gebrauchten sind die weiteren Ausgaben meistens noch höher, als beim Neuwagen. Gerade ältere Fahrzeuge sind mit Reparaturkosten, KFZ-Steuern und Benzinverbrauch schnell ein ziemlich teures Vergnügen. Wer beim Kauf jedoch Acht gibt, bekommt trotzdem viel Auto für sein Geld.


Sicherheit: Technisch auf dem neuesten Stand!

Ein Neuwagen hat Vorteile, wenn es um die Mängelhaftung oder die Herstellergarantie geht. Allerdings bieten mittlerweile auch viele Gebrauchtwagenhändler gegen Aufpreis entsprechende Garantien an. Wenn man ein Fahrzeug sucht, das technisch auf dem neuesten Stand ist, kommt man am Neuwagen oder einem „jungen“ Gebrauchten allerdings fast nicht vorbei.

Für den Gebrauchten spricht, dass man in der Regel für das gleiche Geld eine höhere Fahrzeugklasse und damit meist auch die bessere Sicherheitsausstattung bekommt. Von richtigen „Oldtimern“ ohne Airbag, ESP und Lenkkraftunterstützung sollten Fahranfänger lieber die Finger lassen.


Fazit: Neu oder Gebraucht?
Bei älteren Autos ist mit einem höheren Reparaturrisiko zu rechnen. Sie sind in Punkto Sicherheit nicht auf dem neuesten Stand und belasten darüber hinaus unnötig den Geldbeutel und die Umwelt. „Junge“ Gebrauchtwagen aus mittleren Fahrzeugklassen erweisen sich oft als die günstigste Lösung. Sie sind preiswert in Anschaffung und Unterhalt und punkten bei Sicherheit und Ausstattung.


Finger weg vom Alkohol!
Bereits seit dem 1. August 2007 heißt es für Fahranfänger: Keine Toleranz bei Alkohol im Straßenverkehr. In den ersten zwei Jahren nach Erwerb der Fahrerlaubnis oder wenn Fahranfänger unter 21 Jahren sind, müssen sie die Hände entweder von der Flasche oder vom Steuer lassen – ohne Wenn und Aber.

Die Idee

Junge Fahrer verursachen überdurchschnittlich viele und schwere Unfälle (Stichwort: Disco-Crash). Allzu oft ist dabei leider Alkohol im Spiel. Das generelle Alkoholverbot soll ihnen dabei helfen, von Anfang an Trinken und Fahren auseinanderzuhalten.


Und wenn man doch erwischt wird?

Alkohol am Steuer innerhalb der Probezeit bzw. bis zum Erreichen des 21 Lebensjahrs kann einen teuer zu stehen kommen:
• bis zu 1000 Euro Bußgeld.

zwei Punkte in Flensburg.
• Aufbauseminar für alkoholauffällige Kraftfahre.r
• Verlängerung der Probezeit um weitere zwei Jahre.


Übrigens
Seit Einführung des absoluten Alkoholverbotes für Fahranfänger haben betrunkene Jugendliche wesentlich weniger Unfälle verursacht. So ging die Zahl der Alkoholunfälle bei jungen Autofahrern zwischen 18 und 21 Jahren um rund zehn Prozent zurück.


Prüfung bestanden –
Probezeit beginnt

Seit 1986 müssen Führerscheinneulinge eine Probezeit von 2 Jahren absolvieren. Fallen sie in dieser Zeit durch Verkehrsverstöße auf, kann das teure Aufbauseminare und die Verlängerung der Probezeit zur Folge haben. Trotzdem kein Grund zur Sorge: rund 80 Prozent aller Fahranfänger kommen problemlos durch die Probezeit.

Unterschiede mit großer
Wirkung

Während der Probezeit werden drei Kategorien von Verkehrsverstößen unterschieden:
• Kleinere Delikte ohne Punkteintrag in Flensburg haben auf die Dauer der Probezeit keine Auswirkung. Dabei handelt es sich um Verstöße, die mit einem Verwarngeld unter 40 Euro geahndet werden.
• Typische B-Verstöße sind Zuwiderhandlungen gegen die Straßenverkehrsordnung, wie technische Fahrzeugmängel oder Ordnungswidrigkeiten, wie das Telefonieren ohne Freisprechanlage. Als Faustregel gilt: übersteigt das Bußgeld 40 Euro, befinden man sich auf dem Gebiet der B-Verstöße.
• Zu den A-Delikten zählen schwerwiegende Verstöße gegen die Regeln des Straßenverkehrs, wie Trunkenheit am Steuer oder Unfallflucht. Allerdings gehören auch andere Ordnungswidrigkeiten zur A-Gruppe wie z.B. : Falsches Überholen, Vorfahrtsverletzungen, Fahren bei Rotlicht, Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um mehr als 20 km/h oder zu geringer Sicherheitsabstand bei über 80 km/h.

Und was kann passieren?
Fahranfänger, die sich während der Probezeit einen A- oder zwei B-Verstöße erlauben, müssen zum Aufbauseminar antreten. Zusätzlich verlängert sich ihre Probezeit um weitere 2 Jahre. Werden sie in dieser Zeit erneut auffällig, wird ihnen zusätzlich zur Verwarnung eine individuelle psychologische Schulung empfohlen. Sie ist freiwillig, entlastet aber ihr Konto in Flensburg um zwei Punkte. Bei einer weiteren Auffälligkeit innerhalb der Probezeit ist erst einmal Schluss: Der Führerschein wird für mindestens drei Monate eingezogen.
⇥PR/Tüv Rheinland