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Neues beim Kranbauer
Ulrich Strieder neuer Terex-Werksleiter

An der Zweibrücker Dinglerstraße öffnete jetzt die neue Terex-Kantine ihre Pforten.
An der Zweibrücker Dinglerstraße öffnete jetzt die neue Terex-Kantine ihre Pforten. FOTO: Volker Baumann
Zweibrücken. Am ersten Arbeitstag in Zweibrücken hat sich der Diplom-Ingenieur an seiner neuen Wirkungsstätte umgeschaut.

Das „technologisch hochwertige Produkt“ und das „auf dem Weltmarkt erfolgreiche Unternehmen“ waren für den 53-jährigen Ulrich Strieder die Kriterien, sich um die Stelle als Leiter für die beiden Werke der Firma Terex an der Dinglerstraße und auf dem Wallerscheid zu bewerben. An seinem ersten Arbeitstag in Zweibrücken schaute sich der Diplom-Ingenieur an seiner neuen Wirkungsstätte um.

„Für den Erfolg eines Unternehmens ist das Produkt entscheidend“, sagte der gebürtige Solinger in einem Gespräch mit dem Merkur. Und der erste Eindruck sei, dass hier „hervorragende Maschinen“ produziert werden. Ein zweiter Aspekt für den Erfolg eines Betriebs seien die Kundenwünsche auf die das Unternehmen eingehen müsse. Das seien die Erfahrungen aus fast drei Jahrzehnten Berufserfahrung, die 1991 bei den Mannesmann-Röhrenwerken begonnen habe und ihn über MAN Nutzfahrzeuge und einen internationalen Verpackungshersteller schließlich zu Terex nach Zweibrücken geführt hat.

Im Mai waren Standortleiter Klaus Beulker und der Leiter des Werkes Dinglerstraße, Adrian Ballbach, auf eigenen Wunsch gegangen (wir berichteten). „Wir sind froh, dass wir Ulrich Strieder gewinnen konnten“, sagte Personalchef Frank Schättle. Dieser sei ein Manager mit einem „Produktions- Hintergrund“.



Schättle hatte bei dem Merkur-Gespräch eine zweite „gute Nachricht“ parat: Die neue Werkskantine wurde eingerichtet. Dem schloss sich der Betriebsratsvorsitzende Eduard Glass beim Frühstück vorbehaltlos an. „Es ist wichtig, dass wir den Mitarbeitern ein vernünftiges Frühstück und Mittagessen anbieten können“, sagte Schättle. Zudem liege die neue Kantine mitten im Werk. Damit entfielen die früher oft weiten Wege für die Mitarbeiter.

Der Umbau des vorhandenen Containers sei die baurechtlich einfachste, schnellstmögliche und preisgünstige Lösung gewesen, erklärte Schättle. Die neue Kantine bietet Platz für rund 40 Mitarbeiter. In drei Durchgängen könnten so über 100 Mitarbeiter das Mittagessen einnehmen. Beim ersten Frühstück überzeugten sich rund 90 Zweibrücker Terex-Mitarbeiter von dem neuen Angebot.

Zuletzt waren Räume im leer stehenden früheren Verwaltungsgebäude in der Dinglerstraße als Kantine für die Mitarbeiter genutzt worden (wir berichteten). „Der Verkauf des Gebäudes hat nicht die erste Priorität“, äußerte sich Frank Schättle zu diesem Thema. Die erste Priorität hätten „eindeutig“ die Arbeitsplätze und das Hochfahren der Produktion unterstreicht er. Das Gebäude werde natürlich weiterhin angeboten und wenn sich ein Käufer finde, werde es auch verkauft.