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Straßenausbau
Beschwerden über kurzfristige Sperrung der L465

Zweibrücken/Mörsbach. Die Vollsperrung der Höhenstraße Anfang der Woche (wir berichteten) hat bei einigen Anwohnern für Unmut gesorgt. Warum, ärgerte sich eine von ihnen gegenüber dem Merkur, gab es keine rechtzeitige Vorwarnung der Betroffenen?

Immerhin hätten sie während der zwei Tage ihr Grundstück mit dem Auto weder erreichen noch verlassen können. Auch Kindergarten und Altenheim seien nur eingeschränkt oder über Umwege erreichbar gewesen. Warum wurde darauf nur kurzfristig per Mitteilung an die Zeitungen hingewiesen? Warum gab es keine erklärenden Flugblätter in den Briefkästen der Betroffenen? Reagiert, so der Vorwurf, habe man lediglich auf die Aktionen von Autofahrern, die trotz Absperrung durch die Baustelle gefahren waren: die Absperrungen wurden verstärkt.

Die Stadt begründete ihr Vorgehen auf Merkur-Anfrage damit, dass das Land den gewünschten Termin für die lange geplante Erneuerung der Fahrbahndecke erst Mitte letzter Woche mitgeteilt habe. Die Stadt sei vor vollendete Tatsachen gestellt worden. Sie sei gezwungen gewesen, die Arbeiten noch diese Woche durchzuführen, da sie ansonsten wegen terminlicher Schwierigkeiten des Bauunternehmens bis Dezember hätte warten müssen. Auch sei es bereits zu spät gewesen, die betroffenen Anwohner rechtzeitig mit einem Brief zu benachrichtigen.