| 20:42 Uhr

Zweibrücken von oben
Stadterkundung aus der Luft

So sieht das Panorama auf der Internetseite der Stadt aus.
So sieht das Panorama auf der Internetseite der Stadt aus. FOTO: Stadt Zweibrücken
Zweibrücken. Die Zweibrücker Internetseite zeigt die Stadt aus mehreren Perspektiven in einem 360-Grad-Panorama. Von Fritz Schäfer

Ein 360-Grad-Rundumblick über den Herzogplatz, den Alexanderplatz, den Rosengarten oder die Hochschule – dazu muss man nicht persönlich eine Drohne über die Plätze fliegen lassen. Auf der Internetseite der Stadt öffnen sich besagte Panoramen nämlich aus verschiedenen Blickwinkeln. „In der Form ist das auf kommunalen Internetseiten sehr selten“, meinte Stadtsprecher Heinz Braun bei der Vorstellung des von Thomas Gebauer produzierten neuen Angebots am Freitag.

Der als Softwareentwickler und Programmierer tätige 55-jährige Zweibrücker merkte an, dass die Stadt damit bei ihrem Internetauftritt „Pionierarbeit“ leiste. Seit dem vergangenen Jahr ist Gebauer mit der Firma Falkendrohne im Bereich interaktive visuelle Medien für private und kommunale Kunden tätig.

Dabei habe er Kontakt mit dem Zweibrücker Kulturamt aufgenommen und zunächst 3-D-Bilder für Messeauftritte angeboten, schilderte Braun den Beginn der Zusammenarbeit. Nach einer „nicht optimalen“ ersten Präsentation hätten Gebauer, die für die Internetseite der Stadt zuständige Mitarbeiterin Alexandra Göttel und er eine Lösung gefunden, die einen „virtuellen Rundflug“ über die Stadt ermögliche.



Dabei nutzt Gebauer Fotos, die er mit Laufe des vergangenen Jahres mit Drohnen aufgenommen hat. „Dabei habe ich alle gesetzlichen Vorgaben für diese Luftbilder eingehalten“, betonte Gebauer. Neben dem Fotografieren musste das noch zusammengestellt und aufgearbeitet werden. Dazu wurden noch weitere Informationen in das Panoramabild hinterlegt. „Das ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden“, sagte Braun. Über die Kosten machte der Stadtsprecher keine Angaben. „Wir haben eine Lösung gefunden, die sich Zweibrücken erlauben kann.“

Bei dem Gespräch erklärte Gebauer, dass mit dem Panorama, mit dem man die Stadt aus neuen Blickwinkeln erkunden kann, das Projekt noch nicht abgeschlossen sei. Auch wenn jetzt bei einzelnen Objekten wie den Kirchen oder dem Rosengarten schon jetzt mit einem Klick weitere Informationen erhältlich sind. „Da gibt es noch einige Möglichkeiten für die Stadt. Aber auch für Geschäfte“, sagte Braun. Wobei die Unternehmen sich an Gebauers Firma Falkendrohnen wenden müssten. Er habe die Rechte. Die Stadt sei nur ein Nutzer.

Das Stadtpanorama kann man sich auf einem PC/Laptop, Tablet oder Smartphone ansehen. Über die Maus oder mit dem Finger wird der Flug gesteuert.

Über www.zweibruecken.de und den Button „360 Grad“ kommt der Nutzer auf das Stadtpanorama. Oder über www.zw360.de.