| 23:11 Uhr

Zweibrücker Freizeitkomplex an der Schließ
Stadt plant: DRK soll Bootsverleih und Minigolf-Platz betreiben

 Die Minigolf-Anlage in Zweibrücken an der Schließ.
Die Minigolf-Anlage in Zweibrücken an der Schließ. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Zweibrücken. Die Stadt prüft nach Merkur-Informationen, künftig das DRK die Minigolf-Anlage und den gegenüberliegenden Bootsverleih betreiben zu lassen. Der Bootsverleih steht unter der Regie der Stadt selbst, die Minigolf-Anlage hat die Stadttochter Gewobau unter ihren Fittichen. Von Mathias Schneck

Ob das DRK mitmacht, ist noch nicht definitiv entschieden. Allerdings gibt es bereits eine Kooperation mit der Gewobau bezüglich des Bahnhofs. Den hat die Gewobau erworben, diese Woche wurde in der Einkaufshalle ein Kiosk eröffnet – Betreiber ist das DRK.

Nun wird sich das DRK vielleicht schon bald an der Schließ engagieren. In diesen Freizeitkomplex soll neues Leben kommen: Gewobau-Chef Jörg Eschmann erklärte Ende September im Merkur, die stark sanierungsbedürftige Minigolf-Anlage werde aufgewertet, rund 30 000 Euro sind als Investition vorgesehen, im Frühjahr 2020 soll alles fertig sein.

Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) hatte, ebenfalls Ende September, im Merkur erklärt, dass die Stadt den seit etlichen Jahren brachliegenden Bootsverleih (direkt gegenüber des Minigolf-Parcours) wieder aufnehmen möchte.



Sowohl Eschmann wie auch Wosnitza hatten deutlich gemacht, dass sie es als sinnvoll erachten, wenn beide Angebote künftig aus einer Hand kämen. Derzeit liegt der Minigolf-Platz in der Verantwortung der Zadra-Gruppe, die auch das Wirtshaus an der Schließ betreibt.

Franziska Zadra, Sprecherin der Zadra-Gruppe, sagte am Freitag auf Anfrage, ob sie ein Engagement des DRK in Sachen Minigolf und Bootsverleih begrüßen würde oder ob man selbst Interesse daran habe, hier aktiv zu werden: „Wir würden diese Lösung grundsätzlich sehr begrüßen.“ Sollte das DRK zum Zuge kommen, freue man sich „auf ein gutes Miteinander auf dem Gelände des Freizeitparks“.