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Mündlich und schriftlich geprüft
Sprachzertifikat für Hofenfels-Gymnasiasten

Geprüft und bestanden: Zehn Hofenfels-Abiturienten haben jetzt ihr Sprachdiplom.
Geprüft und bestanden: Zehn Hofenfels-Abiturienten haben jetzt ihr Sprachdiplom. FOTO: Nadine Bröcker / red
Zweibrücken . Wer nach seinem Abitur an einer französischen Universität studieren möchte, muss normalerweise eine vorherige Sprachprüfung bestehen. Doch wer sich bereits zu Schulzeiten intensiver mit der französischen Sprache befassen möchte, kann dies mit dem Sprachdiplom DELF (Diplome d’Etudes en Langue Francaise) B2 umgehen. Dieses wird direkt vom französischen Staat verliehen und erfordert eine mündliche und schriftliche Prüfung. Von Nadine Bröcker

Wer nach seinem Abitur an einer französischen Universität studieren möchte, muss normalerweise eine vorherige Sprachprüfung bestehen. Doch wer sich bereits zu Schulzeiten intensiver mit der französischen Sprache befassen möchte, kann dies mit dem Sprachdiplom DELF (Diplome d’Etudes en Langue Francaise) B2 umgehen. Dieses wird direkt vom französischen Staat verliehen und erfordert eine mündliche und schriftliche Prüfung.

Zehn Abiturienten des Hofenfels-Gymnasiums (HFG) haben dieses Sprachdiplom nun erfolgreich erlangt und durften sich über die Aushändigung ihres Diploms durch Schulleiter Werner Schuff freuen. „Das Zusätzliche ist immer von Vorteil“, erklärte dieser, nicht zuletzt für den eigenen Lebenslauf. Französisch sei ein Schwerpunkt am HFG. Im ganzen Umkreis sei es eines der wenigen, das Französisch als erste Fremdsprache anbiete. Auf den Erfolg ihrer Schüler war auch Lehrerin Wilrun Schellinger stolz und erklärte, dass dies der zehnte Jahrgang sei, der das Diplom erlangt habe. „Natürlich hoffe ich, dass Ihr alle Euer Französisch noch braucht und anwenden könnt“, wünschte Werner Schuff den Schülern. Die 19-jährige Leonie Müller ist sich dieser Sache jetzt schon sicher: „Ich würde gerne in Frankreich studieren oder einen deutsch-französischen Studiengang belegen. Das Diplom ist dabei sehr hilfreich, weil die Auswahlkriterien sehr streng sind.“ Eine Kombination aus Berlin und Paris kann sich die Abiturientin gut vorstellen. Lea Faltermann fand besonders den Vergleich zur französischen Abiturprüfung spannend und sieht es als eine Art Bestätigung. „Seit der fünften Klasse haben wir bilingualen Unterricht und es ist eine Art Bestätigung, für das was man kann, was man sonst nur in Form von Schulnoten hat.“