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Sparkasse zeichnet erfolgreiches Börsenspiel-Team des Hofenfels aus

Die „Monopolkapitalisten“ Christopher Lux, Lars Esser, Tim Sprengart, Tim Buchholz und Joshua Streuber mit Hofenfels-Schulleiter Werner Schuff und der Zweibrücker Sparkassen-Geschäftsstellenleiterin Barbara Koppenhöfer (von links). Foto: Marco Wille
Die „Monopolkapitalisten“ Christopher Lux, Lars Esser, Tim Sprengart, Tim Buchholz und Joshua Streuber mit Hofenfels-Schulleiter Werner Schuff und der Zweibrücker Sparkassen-Geschäftsstellenleiterin Barbara Koppenhöfer (von links). Foto: Marco Wille FOTO: Marco Wille
Zweibrücken. Als die Schülermannschaft "Monopolkapitalisten" sind Christopher Lux, Lars Esser, Tim Sprengart, Tim Buchholz und Joshua Streuber vom Zweibrücker Hofenfels-Gymnasium vergangenen Oktober beim Planspiel Börse angetreten, um innerhalb von zehn Wochen ihr Startkapital möglichst gewinnsteigend anzulegen. Ausgangspunkt in dem Schülerwettbewerb um Wertpapiere, Bilanzen, Aktienkurse und Depotverwaltung waren fiktive 50 000 Euro. "Wir haben uns zuerst die Bilanzreporte verschiedener Firmen angeschaut und sind anhand dieser Infos am Markt eingestiegen", verrät Gruppensprecher Joshua Streuber die Herangehensweise der Zwölftklässler. Besonders das Weihnachtsgeschäft von Apple brachte die 17- und 18-Jährigen Schulfreunde weit nach vorne. "Kursschwankungen und vor allem die ersten Verluste haben einen schon sehr nervös gemacht." Einiges habe nicht so funktioniert, wie sie es sich vorgestellt hatten, gibt die Gruppe offen zu. Ein sogenanntes "Depot-Hopping", also ein schnelles Abstoßen beziehungsweise mehrmaliges Wechseln der Wertpapiere im Spieldepot haben die "Monopolkapitalisten" dennoch nicht gewählt. Das Spiel wurde zwar von Lehrkraft Christof Loch unterstützt, es lief allerdings in der Freizeit der Jungs ab. Im Unterricht gab es in der Vergangenheit dennoch den ein oder anderen Lehrstoffbereich, der ihnen bei dem Planspiel geholfen hat. Hier hakt Hofenfels-Direktor Werner Schuff mit ein, "für uns als Schule sind Lehrinhalte wichtig zu unterrichten, dabei dürfen Alltagsgebräuche nicht außer acht gelassen werden. Besonders bei sensiblen Finanzthemen." Der vernünftige Umgang mit Geldabläufen gehöre zu den erzieherischen Aufträgen einer Schule grundlegend dazu. Ein Plus von 4612 Euro brachte der fünfköpfigen Gruppe vom Hofenfels den vierten Platz in der Endabrechnung (Depotwertung). Vierter von insgesamt 72 angetretenen Spielgruppen aus zwölf Schulen - ein beachtlicher Erfolg. Dafür gab es von der Sparkasse Südwestpfalz Preisgeld von 200 Euro für das Team. Die Prämie und Teilnahmeurkunden überbrachte gestern Vormittag die Zweibrücker Sparkassen-Geschäftsstellenleiterin Barbara Koppenhöfer im Büro von Schulleiter Schuff. "Es sind Erfahrungen für die Zukunft, die man durch das Spiel erlangt und es vermittelt eben auch Einblicke in die Wirtschafts- und Finanzwelt, was dort in der Praxis Alltag und Wirklichkeit ist", erklärte Barbara Koppenhöfer bei der Preisverleihung an die stolze Hofenfels-Mannschaft. Insgesamt 2000 Euro an Preisgeldern hat die Sparkasse an die besten Schülergruppen ihres Beritts verteilt. Merkurmitarbeiterthorsten Wolf

Als die Schülermannschaft "Monopolkapitalisten" sind Christopher Lux, Lars Esser, Tim Sprengart, Tim Buchholz und Joshua Streuber vom Zweibrücker Hofenfels-Gymnasium vergangenen Oktober beim Planspiel Börse angetreten, um innerhalb von zehn Wochen ihr Startkapital möglichst gewinnsteigend anzulegen.

Ausgangspunkt in dem Schülerwettbewerb um Wertpapiere, Bilanzen, Aktienkurse und Depotverwaltung waren fiktive 50 000 Euro. "Wir haben uns zuerst die Bilanzreporte verschiedener Firmen angeschaut und sind anhand dieser Infos am Markt eingestiegen", verrät Gruppensprecher Joshua Streuber die Herangehensweise der Zwölftklässler.

Besonders das Weihnachtsgeschäft von Apple brachte die 17- und 18-Jährigen Schulfreunde weit nach vorne. "Kursschwankungen und vor allem die ersten Verluste haben einen schon sehr nervös gemacht." Einiges habe nicht so funktioniert, wie sie es sich vorgestellt hatten, gibt die Gruppe offen zu. Ein sogenanntes "Depot-Hopping", also ein schnelles Abstoßen beziehungsweise mehrmaliges Wechseln der Wertpapiere im Spieldepot haben die "Monopolkapitalisten" dennoch nicht gewählt. Das Spiel wurde zwar von Lehrkraft Christof Loch unterstützt, es lief allerdings in der Freizeit der Jungs ab. Im Unterricht gab es in der Vergangenheit dennoch den ein oder anderen Lehrstoffbereich, der ihnen bei dem Planspiel geholfen hat.

Hier hakt Hofenfels-Direktor Werner Schuff mit ein, "für uns als Schule sind Lehrinhalte wichtig zu unterrichten, dabei dürfen Alltagsgebräuche nicht außer acht gelassen werden. Besonders bei sensiblen Finanzthemen." Der vernünftige Umgang mit Geldabläufen gehöre zu den erzieherischen Aufträgen einer Schule grundlegend dazu.

Ein Plus von 4612 Euro brachte der fünfköpfigen Gruppe vom Hofenfels den vierten Platz in der Endabrechnung (Depotwertung). Vierter von insgesamt 72 angetretenen Spielgruppen aus zwölf Schulen - ein beachtlicher Erfolg. Dafür gab es von der Sparkasse Südwestpfalz Preisgeld von 200 Euro für das Team. Die Prämie und Teilnahmeurkunden überbrachte gestern Vormittag die Zweibrücker Sparkassen-Geschäftsstellenleiterin Barbara Koppenhöfer im Büro von Schulleiter Schuff. "Es sind Erfahrungen für die Zukunft, die man durch das Spiel erlangt und es vermittelt eben auch Einblicke in die Wirtschafts- und Finanzwelt, was dort in der Praxis Alltag und Wirklichkeit ist", erklärte Barbara Koppenhöfer bei der Preisverleihung an die stolze Hofenfels-Mannschaft. Insgesamt 2000 Euro an Preisgeldern hat die Sparkasse an die besten Schülergruppen ihres Beritts verteilt.

Zum Thema:

Auf einen BlickSieger des Planspiels Börse in der Regionalwertung der Sparkasse Südwestpfalz wurde "The Clique" von der Landgraf-Ludwig-Realschule plus, die ihr fiktives Depotvermögen um 7859 Euro vermehrte, gefolgt von der "Jamaikanischen Bobmannschaft" der BBS Zweibrücken (plus 5195 Euro). In der "Nachhaltigkeitswertung" lag die Gruppe "FC Hodenkobolde" der BBS Rodalben vor zwei Gruppen der BBS Zweibrücken , "NSI" und "FMA". red