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Wetterrückblick Juli
Sommer, Sonne und kein Ende in Sicht

Der Sprung ins kalte Wasser. Eine Möglichkeit, den heißen Temperaturen in der Region zumindest kurzzeitig zu entfliehen.
Der Sprung ins kalte Wasser. Eine Möglichkeit, den heißen Temperaturen in der Region zumindest kurzzeitig zu entfliehen. FOTO: dpa / Bernd Thissen
Zweibrücken. Der Juli bot uns viel Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen. Nach einer kurzen Abkühlung geht es mit dem heißen Sommerwetter weiter. Von Michael Agne

Strahlender Sonnenschein und Temperaturen von meist 25 bis 30 Grad sorgten im Juli für volle Freibäder und Badeseen in unserer Region. Die zwischendurch mal auftretenden Regengüsse und Gewitter brachten wohltuende, aber nur kurzfristige Abkühlung. Stellenweise waren die Schauer aber auch sehr kräftig und gingen in Begleitung von Platzregen und Hagel nieder. Dabei traten lokal auch kleinräumige Überschwemmungen auf. Die in der Regel lauen Nachttemperaturen von 11 bis 16 Grad eigneten sich über weite Strecken hervorragend zum Durchlüften. Im Schlussdrittel des Monats nahmen Wärme und Schwüle jedoch weiter zu und ließen uns immer häufiger den Schweiß aus allen Poren treten. Die Temperaturen kletterten verbreitet über die 30-Grad-Marke. Freibäder durften sich deswegen auf noch größeren Umsatz freuen. Die zunehmende Trockenheit machte allerdings vielen Landwirten und Hobbygärtnern zu schaffen.

Regionale Wetterdaten Das Mittel der Lufttemperatur lag im Juli mit 21,1 Grad Celsius um 2,9 Grad über dem langjährigen Durchschnittswert. Damit war dies der drittwärmste Juli seit über 25 Jahren. „Heiztage“ (Tagesmittel unter 15 Grad) blieben Fehlanzeige. „Vegetationstage“ (Tagesmittel 5,0 Grad und mehr) konnten 31 verbucht werden. Tage mit Höchsttemperaturen von über 20,0 Grad gab es 30. „Sommertage“ (Höchsttemperaturen von 25,0 Grad und mehr) bot uns die Natur beachtliche 26. „Hitzetage“ (Höchsttemperaturen von 30,0 Grad und mehr) zählte man acht. Der tiefste Wert mit erfrischenden 10,9 Grad resultierte am elften. Der höchste Wert dieses Monats wurde am 26. mit schweißtreibenden 33,7 Grad verzeichnet. Der niedrigste auf Meereshöhe reduzierte Luftdruck wurde am 28. mit 1008 Hektopascal gemessen. Der höchste auf Meereshöhe reduzierte Luftdruck wurde jeweils am siebten und achten mit 1023 Hektopascal gemessen.

Die Niederschlagsmenge lag in Lambsborn bei mageren 29,8 Litern pro Quadratmeter. Das entspricht 35,3 Prozent des langjährigen Monatsmittels. In Martinshöhe fielen im vergangenen Monat 42,9 Liter pro Quadratmeter. In Landstuhl waren es 40 Liter pro Quadratmeter. In Trippstadt waren es 18,3 Liter pro Quadratmeter. In Morlautern waren es 28,0 Liter pro Quadratmeter. In Zweibrücken waren es 32,5 Liter pro Quadratmeter und in Riedelberg an der französischen Grenze waren es 25,2 Liter pro Quadratmeter. Der Niederschlag konzentrierte sich auf sechs Tage. Der meiste Niederschlag fiel in Lambsborn mit 12,5 Litern pro Quadratmeter am 15. Tage mit Blitz und Donner gab es vier. An einem Tag wurde hier Nebel beobachtet.



Tage mit starkem Wind blieben Fehlanzeige. „Heitere Tage“ (Bewölkungsmittel unter 20 Prozent) gab es immerhin sieben. „Trübe Tage“ (Bewölkungsmittel über 80 Prozent) zählte man lediglich drei. Die restlichen Tage lagen dazwischen. Zu insgesamt 43,4 Prozent war der Himmel während dieses Monats von Wolken überzogen (deutlich weniger als normal). Die Sonnenscheindauer erreichte daher beachtliche 331 Stunden. Das entspricht 143,2 Prozent des langjährigen Mittels.