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Freibad Zweibrücken zieht Bilanz
Zweibrücker Freibad-Bilanz: Supersommer 2018 bleibt unerreicht

 Hoch hinaus war es beim Sprung von Oberbürgermeister Marold Wosnitza zur Eröffnung der Freibad-Saison 2019 gegangen. Doch stark abwärts ging es dann bei den Besucherzahlen: 19,9 Prozent weniger Besucher als im Vorjahr.
Hoch hinaus war es beim Sprung von Oberbürgermeister Marold Wosnitza zur Eröffnung der Freibad-Saison 2019 gegangen. Doch stark abwärts ging es dann bei den Besucherzahlen: 19,9 Prozent weniger Besucher als im Vorjahr. FOTO: Volker Baumann
Zweibrücken/Contwig. Die Freibad-Betreiber berichten von friedlicher Atmosphäre in Zweibrücken und Contwig. Durchschnittlich fällt die Besucher-Bilanz in Zweibrücken aus. 37 061 Besucher kamen – deutlich weniger als 2018. Von Norbert Rech

Trotz des weithin heißen Sommers und des Super-Juni, in dem deutlich mehr Besucher kamen als in den Vorjahren (wir berichteten) strömten deutlich weniger Besucher ins Freibad an der Schließ als im Vorjahr, zeigt die Saison-Abschlussbilanz. 37 061 Badegäste zählte die Stadt Zweibrücken als Badbetreiber im Zeitraum zwischen Mai und September. „Wir sind aber dennoch zufrieden“, so Pressesprecher Heinz Braun gegenüber dem Merkur.

Das Jahr 2019 habe trotz so mancher hochsommerlichen Tage mit Temperaturen sogar bis 40 Grad Celsius nicht mit dem Vorjahr konkurrieren können. Immer wieder gab es Kälteeinbrüche, die den Wasserratten die Badelaune verdarben. Die 46 241 Besucher im Supersommer 2018 bleiben deshalb unerreicht. Der Wert aus dem Jahr 2017 mit 31 925 Besuchern wurde allerdings klar übertroffen. Es hat sogar zwei Tage mit über 2000 Besuchern gegeben. Der Rekord wurde am 23. Juni erreicht. An diesem Sonntag strömten 2379 Gäste ins Zweibrücker Freibad.

2017 habe es keinen Öffnungstag mit über 2000 Besuchern im Freibad gegeben. Nur an zehn Tagen waren jeweils über 1000 Besucher da. Die Höchstzahl mit 1616 Gästen wurde am 21. Juni verzeichnet. 2018 gab es ebenfalls keinen Öffnungstag mit über 2000 Besuchern. An 17 Tagen waren jeweils über 1000 Besucher da (Höchstzahl 1735 am 26. Juli).



Mit Blick auf die Berichte über Straftaten in anderen Bädern erwähnt Braun lediglich die sexuelle Nötigung im vergangenen Jahr. Von dem Vorfall hätten die Stadt und auch die Mitarbeiter des Bades erst aus der Presse erfahren, da sie weder vom Opfer, noch von anderen Badegästen oder der Staatsanwaltschaft informiert worden seien. Ansonsten sei es in Zweibrücken sehr friedlich. Es gebe auch keine Klagen von Besuchern. Von Überfüllung könne er auch nicht berichten. Auch an den Rekordtagen sei noch Platz gewesen.

Den Vorschlag von FWG-Stadtrat Patrick Lang, ein Rauchverbot im Bereich des Spielplatzes und des Kleinkinderbeckens zu erlassen, hält Braun für sinnvoll: Darüber sollte diskutiert werden. Braun verweist aber darauf, dass für das Freibad im nächsten Jahr die Stadtwerke zuständig sind.

Genaue Besucherzahlen für das Warmfreibad Con-Aqua in Contwig kann die Verbandsgemeinde Zweibrücken laut Bürgermeister Jürgen Gundacker zum jetzigen Zeitpunkt nicht nicht präsentieren, da die zuständige Mitarbeiterin im Urlaub ist. Nach bisherigen Erkenntnissen könne man aber auf eine zufriedenstellende Saison zurückblicken. Gundacker betont, dass es sich in Contwig um ein Familienbad handele, bei dem sich alle Altersgruppen wohlfühlen sollen. Darauf werde besonders großen Wert gelegt. Belästigungen oder andere strafrechtlichen Vorfälle im Bad seien ihm nicht bekannt. Auch sei immer ausreichend Platz für die Gäste gewesen. In diesem Zusammenhang bedankt Gundacker sich beim DLRG, der an besucherstarken Tagen ausgeholfen habe. Auch habe der Verein Schwimmkurse angeboten. Diese seien mit Blick auf den rasanten Anstieg der Zahl der Nichtschwimmer immer wichtiger und könnten unter Umständen sogar Leben retten.

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