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Straßenausbau
Seitengassen der Zweibrücker Fußgängerzone behalten vorerst alten Belag

Symbolfoto
Symbolfoto FOTO: Arne Dedert / dpa
Zweibrücken. Sonnen- und Löwengasse sowie Ritterstraße behalten – entgegen früheren Überlegungen – alten Belag. Stadt: Andere Straßen haben Vorrang.

Die Seitengässchen der Fußgängerzone (Sonnengasse, Löwenstraße und Ritterstraße) werden in den nächsten Jahren nicht saniert. Das sagte  Heinz Braun, Sprecher der Stadt Zweibrücken, auf Anfrage unserer Zeitung. Hintergrund: Im Zuge der damaligen Sanierungsarbeiten hatte die Stadt erklärt, zuerst werde das Herzstück der Fußgängerzone, die Hauptstraße erneuert, dann der Alexanderplatz. Die Seitenstraßen der Fußgängerzone würden später einmal erneuert, der Bodenbelag werde dann an den neuen Belag der Hauptstraße angepasst. Anfang 2014 waren die Sanierungsarbeiten dann komplett abgeschlossen, wobei die Hauptstraße selbst bereits im September 2013 neu eingeweiht wurde.

Die Seitengässchen sind in all den Jahren in ihrem alten Kleid geblieben, ihr Bodenbelag gibt eine gute Vorstellung davon, wie früher die große Schwester der Gässchen, die Hauptstraße, aussah. Laut Stadtsprecher Braun soll dieser Status quo   erst einmal aufrechterhalten bleiben. „Es gibt keine Planung für die Gässchen“, sagte Braun. Der Stadtrat habe – nach der Einführung der wiederkehrenden Beiträge – dieses Jahr einen 5-Jahres-Plan erstellt, der bis Ende 2021 laufe und festhalte, welche Straßen in dem Zeitraum erneuert werden. „Da sind die Seitenstraßen der Fußgängerzone nicht dabei“, stellt Braun klar. Für ihn ist das auch kein Problem: „Es gibt in Zweibrücken garantiert schlechtere Straßen als diese Seitenstraßen“, so Braun. Und nennt (als Extrembeispiele) die Rosengartenstraße, die Dr.-Ehrensberger-Straße und die Langentalstraße.

Tatsächlich sieht der Bodenbelag in Sonnengasse und in der Löwen- und Ritterstraße ordentlich aus. Wäre alleine die Tatsache, dass der Bodenbelag in den Gässchen optisch nicht zu dem der Fußgängerzone passt. Aber auch darin sieht Braun kein Problem. „Ich habe noch nichts davon mitbekommen, dass das jemand moniert hätte“, merkt der Stadtsprecher an. Die nächsten Jahre bleibt also alles beim alten in Sachen Seitengässchen. Ob diese in den nächsten 5-Jahres-Sanierungsplan (ab dem Jahr 2022) mit aufgenommen würden, sei zu gegebener Zeit eine Sache, die der Stadtrat entscheide.