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Polizei hatte einiges zu tun
Sechs Strafanzeigen am Fastnachtsdienstag

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Symbolfoto: dpa FOTO: Friso Gentsch / dpa
Zweibrücken. Nach dem Faschingsumzug in der Rosenstadt war die Polizei gefordert. Auch weil am ZOB Silvesterböller hochgehen. Von Mirko Reuther

Als viele Narren sich nach dem Faschingsumzug am Dienstag in der Zweibrücker Innenstadt bereits auf den Heimweg gemacht hatten, ging die Arbeit für die Polizei erst richtig los. Hauptsächlich rund um den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) und den Alexanderplatz waren die Gesetzeshüter ab den frühen Abendstunden im Einsatz. In sechs Fällen musste sogar Strafanzeige erstattet werden. Die verschiedenen Vergehen: der Besitz eines Schlagrings, der Besitz von Haschisch und Cannabis, eine Prügelei sowie Polizistenbeleidigung. Außerdem müssen sich zwei Tatverdächtige vermutlich wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung verantworten. Sie sollen am ZOB Silvesterböller gezündet haben. 16 Böller wurden sichergestellt.

Darüber hinaus wurden fünf Platzverweise gegen aggressive Personen ausgesprochen.  Gegen zwei wurden zudem Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten erstattet. Eine der  Personen hatte einem Platzverweis keine Folge geleistet. Eine andere gab falsche Personalien an. Außerdem wurden drei Personen zur Verhinderung von Straftaten in Gewahrsam genommen.

Am Nachmittag war der Karneval in der Rosenstadt ausgelassen aber friedlich gefeiert worden. „Der Umzug selbst verlief weitestgehend störungsfrei“, sagte Matthias Mahl, der Leiter der Zweibrücker Polizeiinspektion. Auch fernab des Fastnachtstrubels hatten die Gesetzeshüter zu tun. Bei einer Routinekontrolle in der Hohlstraße gegen 18.30 Uhr wurden bei dem Beifahrer eines Wagens vier Gramm Cannabis sichergestellt. Der 23-jährige muss mit einer Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen.



Einen ruhigen Fastnachtsdienstag hatte dagegen die Zweibrücker Feuerwehr. „Keine besonderen Vorkommnisse“, sagte der stellvertretende Stadtfeuerwehrinspektor Sven Blinn. Die Feuerwehr war dafür am Montag ausgerückt. In der Max-Planck-Straße brannte ein Schredder für Holz im Motorbereich. Das Feuer konnte mittels Schaum gelöscht werden.