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Schulterschluss mit Mitarbeitern des Evangelischen Krankenhauses

Oberauerbach. Mit der Schließung des Evangelischen Krankenhauses würden nicht nur die vielen Beschäftigten ihren Arbeitsplatz verlieren, es würde auch ein Stück protestantischer Kultur in der Region verloren gehen, so Paul Schmidt in der Sitzung des Oberauerbacher Ortsbeirates. Einhellig wurde deshalb die Auffassung vertreten, dass sich die Mitglieder mit denen im Schulterschluss befinden, die sich für den Erhalt des Krankenhauses einsetzen. cos

Mit der Schließung des Evangelischen Krankenhauses würden nicht nur die vielen Beschäftigten ihren Arbeitsplatz verlieren, es würde auch ein Stück protestantischer Kultur in der Region verloren gehen, so Paul Schmidt in der Sitzung des Oberauerbacher Ortsbeirates. Einhellig wurde deshalb die Auffassung vertreten, dass sich die Mitglieder mit denen im Schulterschluss befinden, die sich für den Erhalt des Krankenhauses einsetzen.

Von den Verfügungsmitteln sollen Begrüßungsschilder an den Ortseingängen aufgestellt werden. Dabei sorgten die Querelen aus dem Stadtteil Rimschweiler beim Ortsbeirat Oberauerbach für eine sehr abgestimmte Vorgehensweise in eigener Sache. Hüther wurde beauftragt abzuklären, welche Standorte infrage kommen. Von Patrick Wagner kam zudem der Vorschlag, wieder einen Maibaum in der Dorfmitte zu errichten. Das sei wohl für dieses Jahr zu spät, gab Hüther zu bedenken, doch für das nächste Jahr wolle man diese Anregung prüfen. Alexander Lang erinnerte seinerseits summarisch nochmals an die zahlreichen Vorschläge der SPD-Fraktion .

Wolfgang Adelfang (Grüne) berichtete über den Sachstand der Klage seiner Partei vor dem Oberverwaltungsgericht Koblenz zur Basisabdichtung bei der Deponie in Mörsbach. Dabei geht es vor allem um die Rückhaltung von Schwermetallen. Adelfang sieht Gefahren für die Zukunft. Es gelte, nicht an der falschen Stelle zu sparen. Da es sich im Augenblick noch um ein schwebendes Verfahren handelt, waren alle mit dem Vorschlag von Hüther einverstanden, die Feststellungen des Beiratsmitgliedes Adelfang zur Kenntnis zu nehmen, doch vor dem Urteil keine weiteren Schritte zu unternehmen. Die öffentliche Treppe zum Gentersberg wird nicht mehr erneuert, so Hüther in seinen Hinweisen bei "Verschiedenes". Die neue geschaffene Holzbrücke beim Bürgerhaus wollen die Ortsbeiratsmitglieder in Eigenleistung streichen. Farbe und Pinsel seien bereits gekauft, es werde nur noch auf besseres Wetter gewartet.