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Nach Unfall
„Schuldiger“ ändert seine Meinung

Zweibrücken . (red) Nachdem sich eine 75-Jährige und ein 70-Jähriger am Dienstag nach einem Parkplatzunfall in der Uhlandstraße darauf geeinigt hatten, dass der 70-Jährige die Schuld an dem Unfall trage, verzichteten beide auf die Hinzuziehung der Polizei.

Am Folgetag – so die 75-Jährige – habe der Unfallgegner nichts mehr von seinem Schuldeingeständnis wissen wollen, weshalb sie nun den Unfall nachträglich polizeilich aufnehmen lassen wollte.

Nach ihren Ausführungen seien sie selbst und der Unfallgegner am Donnerstag kurz nach gegen zehn Uhr mit ihren Autos (Renault Modus und Mercedes C-Klasse) rückwärts aus gegenüberliegenden Parktaschen ausgeparkt. Als sie das in Bewegung befindliche Fahrzeug des 70-Jährigen bemerkt habe, sei sie sofort stehen geblieben. Ihr Unfallgegner sei jedoch weiter rückwärts gefahren und deshalb mit ihrem Pkw kollidiert. Dabei sei Sachschaden an beiden Fahrzeugen entstanden. Eine unabhängige Zeugin mittleren Alters, die den Unfallhergang beobachtet hatte, sei zwar vor Ort gewesen. Man habe deren Personalien aber nicht notiert, nachdem sich die Unfallbeteiligten über die Schuldfrage geeinigt hatten.

Zeugenhinweise an die Polizei, Tel. (0 63 32) 97 60.