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Traditionstag
Schon 334 Feuerwehr-Einsätze 2018

Ein stimmungsvolles traditionelles Ereignis nach den Ehrungen: der Zug der Feuerwehr im Schein vieler Fackeln durch die Innenstadt.
Ein stimmungsvolles traditionelles Ereignis nach den Ehrungen: der Zug der Feuerwehr im Schein vieler Fackeln durch die Innenstadt. FOTO: Norbert Schwarz
Zweibrücken. Nur in 38 Prozent der Fälle ging es um Brände. Bürgermeister würdigt Engagement. Von Norbert Schwarz

Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen, die Tradition bei der Zweibrücker Feuerwehr gibt vor, dass am Nikolausabend die Feuerwehraktiven im Mittelpunkt stehen und das voll und ganz berechtigt, waren dieses Jahr doch bis gestern in 334 Fällen die Feuerwehrfrauen und -männer auf unterschiedlichste Art und Weise wertvolle Helfer in der Not.

Bürgermeister Christian Gauf hieß neben den Frauen und Männern in Feuerwehr-Ausgehuniform zahlreiche Stadtratsmitglieder, Ehrengäste und weitere Bürger im Ratssaal willkommen. „Sie sind immer für uns da, rund um die Uhr, sieben Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr,“ würdigte Gauf die Wehrleute und hob hervor, dass deshalb auch der künftige Oberbürgermeister Marold Wosnitza unter den Gästen sei. Auf die Verbundenheit zwischen Verwaltung Feuerwehr und den Stadtbürgern ging Gauf besonders ein und betonte dabei besonders der Wertigkeit der ehrenamtlich Aktiven bei der Feuerwehr. Das sei selbst bei der Feuerwehr nicht mehr selbstverständlich, weshalb der Einsatz der aktiven Feuerwehrfrauen und Männer nicht hoch genug bewertet werden könnte. „Wir haben allen zu danken die den Dienst in den Löscheinheiten verrichten und zudem Freizeitopfer dafür erbringen um sich weiter aus- und fortzubilden.“ Die Stadt selbst sei sich dabei ihrer Verantwortung zum Schutz der Bürger voll und ganz bewusst. Bürgermeister Gauf erinnerte in diesem Zusammenhang an die städtische Entscheidung, die Zahl der Hauptberuflichen im Feuerwehrsektor von bis fünf auf zwölf Personen aufzustocken.

Eingehend auf die Einsatzstatistik sprach Gauf von einem breiten Einsatzspektrum der Feuerwehrhelfer, die oftmals „Mädchen für alles“ seien und deren Hilfe eben nicht allein bei Gebäude- oder Fahrzeugbränden erforderlich sei. Die Hilfeleistung insgesamt nehme mit insgesamt 148 Einsatzfällen sogar eine Spitzenposition ein, merkte Gauf an. Prozentual sind es 44 Prozent aller Einsätze gewesen, gefolgt von Gebäudebränden, die in der Einsatzstatistik mit 128 Einsätzen (38 Prozent) registriert sind.