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Rückblick auf eine runde Sache

 Ende April geht Peter Wild in den Ruhestand. Links Jürgen Gundacker bei Wilds 50-jährigem Dienstjubiläum. Foto: Marco Wille
Ende April geht Peter Wild in den Ruhestand. Links Jürgen Gundacker bei Wilds 50-jährigem Dienstjubiläum. Foto: Marco Wille FOTO: Marco Wille
Zweibrücken. Auf "eine runde Sache", wie es Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker ausdrückte, blickt der Leiter der Verbandsgemeindewerke Peter Wild zurück. 50 Jahre ist der 64-Jährige in der öffentlichen Verwaltung beschäftigt. Fritz Schäfer

Über die letzten 15 Jahre sagte Gundacker: "Peter Wild hat vieles auf den Weg gebracht." Daran erinnerte Werke-Mitarbeiter Frank Scherthan. Sei es der Bau von Kläranlagen , die Verlegung und Sanierung von Kanälen, den Ausbau von Straßen und Plätzen, der Hochwasserschutz oder die Erweiterung des Fuhrparks in den 17 Orten der Verbandsgemeinde und am Flugplatz - Peter Wild habe Spuren hinterlassen. Dabei seien 56,2 Millionen Euro umgesetzt worden. "Ohne die Bürger zu strapazieren", wie Gundacker hinzufügte. Scherthan fasste es in dem Satz "Wild war das Beste, was der Verbandsgemeinde und uns passieren konnte", zusammen. Er habe den Mitarbeitern Freiraum gelassen nach dem Motto eines Gebens und Nehmens.

Am 1. April begann Wild bei der Stadt Hornbach seine Ausbildung. Nach der Bundeswehr wechselte er 1973 zur Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, 1977 zum Wasserwirtschaftsamt Kaiserslautern (heute eine Abteilung der Struktur- und Genehmigungsdirektion), bevor er 1999 als Werkleiter wieder zur Verbandsgemeinde zurückkehrte.

In seinem Ruhestand möchte er wieder mehr Tischtennis spielen und angeln. Wild: "Meine drei Enkel werden mich auch beschäftigen." In die Politik möchte er nicht mehr zurückkehren. Vor der Werkleiterzeit war Wild für die FDP im Stadtrat Hornbach und im Verbandsgemeinderat.