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Zweibrücker Weihnachtsmarkt
Rudelsingen unterm Weihnachtsbaum

 Die Aufbauarbeiten für den Weihnachtsmarkt sind in vollem Gange.
Die Aufbauarbeiten für den Weihnachtsmarkt sind in vollem Gange. FOTO: Jan Althoff
Zweibrücken. Am Nikolaustag startet der Weihnachtsmarkt mit einem neuen Programmpunkt. Von Fritz Schäfer

„In Kaiserslautern gibt es das schon. Da haben wir gedacht, das probieren wir mal in Zweibrücken aus“, kündigt der Organisator des Weihnachtsmarktes um die Alexanderskirche, Heiko Saberatzky, mit dem Rudelsingen einen neuen Programmpunkt an. Am Samstag, 7. Dezember, sind alle eingeladen mitzusingen. Dabei singen alle Gäste zusammen mit Pepe Pirmann bekannte Lieder. Eingeladen sei jeder, der Lust hat am gemeinsamen Singen. „Der Spaß steht im Vordergrund.“

Eröffnet wird der Zweibrücker Weihnachtsmarkt traditionsgemäß am Nikolaustag, 18 Uhr, nachdem die Feuerwehr am Ende des Fackelumzugs durch die Fußgängerzone auf dem weihnachtlich beleuchteten Alexandersplatz angekommen ist. Nach der Eröffnung stellt sich der Modelleisenbahnclub vor. Die Heimstätte des Clubs, das Stellwerk am Bahnhof, wird in diesem Jahr eine Außenstelle des Markts. Der Verein präsentiert dort seine Modelleisenbahnstrecke.

Doch das Wesentliche spielt sich weiter rund um die Kirche auf dem Alexanderplatz, der –straße und der Vertiefung. Mit 52 Ständen ist der Weihnachtsmarkt wieder komplett ausgebucht. „Es passen zwischen 50 und 55 Stände dort hin“, erklärt Saberatzky. Das hänge von der Größe der Verkaufswägen haben, sagt Saberatzky, der zum achten Mal den Weihnachtsmarkt organisiert. „Und vergrößern Richtung Fußgängerzone wollen wir den Weihnachtsmarkt nicht.“



Drei Viertel der Standbetreiber sind Dauergäste. Ansonsten wechseln die Anbieter. Vereine haben immer mal Probleme, freiwillige Helfer zu finden. „Die kommen vielleicht mal wieder.“ Widergekommen ist in diesem Jahr die Bundeswehr mit dem Zelt hinter dem Weihnachtsbaum und dem Erbseneintopf. Im vergangenen Jahr setzte die Bundeswehr aus. Dafür war das DRK eingesprungen.

Saberatzky bedauert, dass es in diesem Jahr keine Weihnachtsmarkt-Sammeltasse gibt. 2014 wurde sie erstmals ausgegeben. „Die Nachfrage war nie sehr groß“, sagt der Organisator. Die Standbetreiber hätten eine größere Menge abnehmen müssen. Denn die Tassen kosten die Organisatoren viel Geld.

Beim Bühnenprogramm sei in diesem Jahr viel ruhige Musik dabei. Auch Weihnachtliches. Die städtische Musikschule feiert in diesem Jahr das 40-jährige Bestehen. Mit weihnachtlichen Beiträgen begeht die Schule ein weiteres Mal das Jubiläum. Neben musikalischen Beiträgen sind auch Tanzvorführungen oder eine Feuershow an den sechs Öffnungstagen geplant.

Geöffnet hat der Weihnachtsmarkt am zweiten und dritten Adventswochenende, 6. bis 8. sowie 13. bis 15. Dezember, freitags jeweils 17 bis mindestens 21 Uhr, samstags und sonntags jeweils elf bis mindestens 18 Uhr.

www.weihnachtsmarkt-zw.de