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Anlage wurde im Winter verschönert
Rosengarten startet in die Saison

Die letzten Handgriffe legt Gärtnerin Jasmin Gebert an die Narzissen, Stiefmütterchen und Vergissmeinnicht. Ab Freitag können dann auch Besucher wieder die Blumenpracht im Rosengarten bestaunen.
Die letzten Handgriffe legt Gärtnerin Jasmin Gebert an die Narzissen, Stiefmütterchen und Vergissmeinnicht. Ab Freitag können dann auch Besucher wieder die Blumenpracht im Rosengarten bestaunen. FOTO: Marco Wille / Marco Wille; www.marcowille.de
Zweibrücken. Am Freitag startet mit einem Sektempfang die Saison im Zweibrücker Rosengarten. In der Pause seit November wurde einiges baulich verändert und neu gepflanzt. Von Fritz Schäfer

„Wir nehmen das Wetter, wie es kommt“, bleibt der Chef des Zweibrücker Rosengartens, Heiko Hübscher, gelassen. „Wir reagieren mit unseren Arbeiten auf die Natur. Wenn die Natur dann bei dem entsprechenden Wetter explodiert, kommen wir dann erst Mal nicht nach.“ Aber das sei für die Gärtner kein Problem. „Wir sind das ganze Jahr im Garten beschäftigt“, betont Hübscher.

So haben die Gärtner in den letzten Wochen wie üblich die Wege und Plätze in Ordnung gebracht oder die Bänke und Liegen gereinigt. Schließlich soll sich der Rosengarten beim Start in die Saison am Karfreitag in einem ordentlichen Zustand präsentieren. Die ersten Gäste werden ab zehn Uhr mit einem Sektempfang im Eingang begrüßt. Dazu gibt es Schokoladenrosen, verrät Hübscher.

Durch die Fröste sei man etwa eineinhalb Wochen später dran, erklärt der Stadtgartenmeister bei einem Rundgang. Auch wenn es nur wenige Pflanzen seien, blühe im Rosengarten in jeder Jahreszeit etwas. Schon im Januar der Zaubernuss oder der Winterjasmin. Über die Christrosen, Narzissen, Wildtulpen, Kirchbäume, Rhododendren bis zu den Rosen. „Das steigert sich immer mehr bis zur Hauptblüte im Sommer.“



Dann blühen auch erstmals die 20 Rosenneuheiten unter den rund 1500 Rosensorten. „Die neuen Rosensorten passen auch zu unserem biologisch betriebenen Rosengarten“, erklärt Hübscher. Nach und nach würden anfällige Rosen und Sträucher entfernt, um weiter ohne Chemie im Rosengarten auszukommen. Eine Änderung gibt es auch im bisherigen Heidegarten. Dort werden im Sommer Hortensien blühen.

Auch zwölf Bäume werden in diesem Jahr neu gepflanzt: im April sieben im Umfeld der Bühne und fünf im Herbst auf der Picknickwiese. Die werden in der Größe sein, dass sie nach Einschätzung Hübschers schon im kommenden Jahr bei den Veranstaltungen Schatten spenden. Schatten spendet schon in diesem Jahr ein großes Sonnensegel am Dornröschen. Die Segel ersetzen die Sonnenschirme. „Dadurch schaffen wir eine große zusammenhängende beschattete Sitzmöglichkeit.“ Das Dornröschen wird beim Saisonstart öffnen.

Bis dahin sind auch die Platten im Eingangsbereich wieder neu verlegt. Der dort stehende Urweltmammutbaum hat die Platten hoch gedrückt. Der UBZ hat dabei nicht nur die notwendige Sicherheitsmaßnahme durchgeführt. Die Sperre für die Wurzel des aus Asien stammenden Baums wurde vergrößert. „Damit kann der Baum an der Stelle sehr alt werden“, sagt Hübscher. Ebenfalls noch in dieser Woche wird der Kiosk beim Rosenmuseum abgebaut. „Die Zadra-Gastronomie konzentriert sich auf den Biergarten.“ Im Herbst wird der Bereich dann wieder bepflanzt.

„Wir halten bei unserem Programm auch in diesem Jahr am Bewährten fest“, erklärt der beim UBZ für den Rosengarten zuständige Franz Abraham. So können die Kinder auch in diesem Jahr am Karsamstag wieder Ostereier im Rosengarten suchen. „Im vergangenen Jahr haben uns die Kinder trotz des schlechten Wetters förmlich überrollt“, erinnert sich Abraham. Um 14 Uhr geht die Ostereiersuche los. Zu den Programmpunkten zählen die Picknick-im-Park-Reihe, die Sonntagskonzerte, die Gartenmärkte oder die Rosentage sowie die Sonderveranstaltungen der Tanzschule und in diesem Jahr wieder von Elmiras Orient.

Beim ersten Picknick im Park am Sonntag, 6. Mai, elf Uhr, spielt die 2nd Bridge Blues Band. Am Sonntag, 25. Mai, 15 Uhr, gibt die Zweibrücker Stadtkapelle ein Sonntagskonzert. Dazu gibt UBZ-Abteilungsleiter Abraham den Tipp zu Ostern, dass in der Jahreskarte der Eintritt zu diesen wie den anderen regulären Veranstaltungen wie die Märkte oder die Rosentage bereits enthalten ist. Abraham freut sich: „Wir haben bereits 3300 Jahreskarten für 2018 verkauft.“