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Rosengarten setzt viele Glanzlichter

Zweibrücken. Noch sind die Temperaturen frostig, aber die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen kämpfen sich durch. Bald zieht es die Menschen wieder raus in die Gärten und Parks. Im Zweibrücker Rosengarten wird daher geschuftet, um das Wahrzeichen der Rosenstadt bis zu seiner Öffnung am 1. Mai in voller Blüte erstrahlen zu lassen Von Merkur-Redaktionsmitglied Svenja Kissel

Zweibrücken. Noch sind die Temperaturen frostig, aber die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen kämpfen sich durch. Bald zieht es die Menschen wieder raus in die Gärten und Parks. Im Zweibrücker Rosengarten wird daher geschuftet, um das Wahrzeichen der Rosenstadt bis zu seiner Öffnung am 1. Mai in voller Blüte erstrahlen zu lassen. Während die Vorbereitung auf Hochtouren läuft, hat der Stadtrat Veränderungen beschlossen.Bereits 2010 wurden die Rosentage, die jedes Jahr im Juni stattfinden, im Rahmen des Herzogsjubiläums ausgeweitet und als "Barockes Sommerfest" ausgerichtet. Diese Idee, jedes Jahr ein bestimmtes Thema zu wählen und das Angebot daraufhin abzustimmen, will man weiterführen. "Wir wollen die Veranstaltung inhaltlich aufwerten", sagt Kulturamtsleiter Thilo Huble. In den Themen sollen sich Länder und Kulturen widerspiegeln, in denen die Rose eine besondere Rolle spielt. "Rose im Orient" lautet daher das diesjährige Motto. Zentrales Element der Veranstaltung sei weiterhin das Fest der 1000 Lichter.

Los geht's donnerstags mit dem "Picknick im Park"mit einem Konzert des deutsch-französischen Kammer-Sinfonieorchesters, freitags findet ein "Summernight-Jazz" statt, das "Fest der 1000 Lichter - Orientalische Nacht" lockt am Samstag die Besucher, den Abschluss bildet der Familiennachmittag. Das thematische Konzept sei jedoch mit höheren Kosten verbunden. Der Verein der Rosenfreunde soll finanziell nicht mehr als bisher belastet werden. Die Ausgaben für die Rosentage wird die Stadt daher künftig komplett übernehmen. Eine finanzielle Unterstützung sei auch vonseiten des Entsorgungs- und Servicebetriebs Zweibrücken (EBZ) angekündigt, erklärt Huble. Der EBZ wird künftig ohnehin die Verantwortung für den Rosengarten übernehmen (wir berichteten). "Ab 1. April sind wir dafür zuständig", erklärt EBZ-Chef Werner Boßlet. Für den Besucher wird sich indes nicht viel ändern. "Wir werden für das Programm verantwortlich sein, aber das Kultur- und Verkehrsamt der Stadt wird es in Abstimmung mit uns durchführen." Neben dem Programm wurden in der Stadtratssitzung auch die Eintrittspreise für die Rosentage festgelegt. Huble: "Sie bleiben auf dem Niveau des vergangenen Jahres."

Bevor die Rosengartensaison losgehen kann, stehen noch einige Arbeiten an. Alte Blumen werden entfernt, Beete gedüngt, Bänke gereinigt, eine neue Wasserleitung verlegt und neue Saaten vorbereitet, erklärt Stadtgärtner Heiko Hübscher. "Zudem haben wir heute mit dem Frühjahrsschnitt begonnen." Bis zur letzten Aprilwoche, wenn die Tore des Blütenparadieses wieder für die Besucher öffnen, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.



"Wir wollen die Veranstaltung inhaltlich aufwerten."

Thilo Huble

Auf einen Blick

Veranstaltungen 2011: Auch in diesem Jahr finden im Zweibrücker Rosengarten zahlreiche Veranstaltungen statt: "Eröffnet wird die Saison traditionell mit den SWR4-Heimatmusikanten am 15. Mai",sagt Kulturamtsleiter Thilo Huble. Mit dabei in diesem Jahr: Johannes Kalpers. Am 4. und 5. Juni findet der Rosen- und Gartenmarkt statt. Vom 23. bis 26. Juni steht die Anlage dann ganz im Zeichen der Rosentage unter dem Motto "Rose im Orient". Weitere Picknicks und Konzerte werden folgen, bevor die Rosengartensaison im Oktober mit dem Herbst- und Gartenmarkt ausklingt. ski