| 20:40 Uhr

Allein 2000 Kabelbinder wurden verarbeitet
„Rentnerband“ repariert Weihnachtsschmuck

Drei Mitglieder der Mittelbacher „Rentnerband“ beim Weihnachtsschmuck-Anbringen: von links Udo Ehrhardt, Hans Röller und Werner Decker.
Drei Mitglieder der Mittelbacher „Rentnerband“ beim Weihnachtsschmuck-Anbringen: von links Udo Ehrhardt, Hans Röller und Werner Decker. FOTO: Norbert Schwarz
Mittelbach. Wie Mittelbach-Hengstbach in der Adventszeit von ehrenamtlich engagierten Senioren profitiert. Von Norbert Schwarz

Ohne das Engagement einer handvoll Ehrenamtlicher würde vieles in Mittelbach-Hengstbach nicht so laufen, wie es in der Vergangenheit und Gegenwart läuft. Nicht allein bei Ortsvorsteher Kurt Dettweiler steht die oftmals von ihm zitierte „Rentnerband“ hoch im Kurs. Es ist ein Quintett, mit Werner Decker, Udo Ehrhardt, Otto Imhof, Hans Röller und Manfred Schopp, der harte Kern der „Anpacker“. Die Aktions Weihnachtsschmuck in dem Zweibrücker Doppelvorort ist jetzt wieder ein mustergültiges Beispiel für den uneigennützigen Arbeitseinsatz in der Freizeit gewesen. Dettweiler berichtet: „Die Altersspuren waren an den Sternen nicht zu übersehen, starker Rost machte Teile instabil, viele LED-Leuchten waren defekt. Unser Vorortbudget hätte wohl nicht gereicht, um alles in Ordnung zu bringen, doch da kam die Helferschar um Hans Röller und Otto Imhof ins Spiel. Entrostete, setzte neue LED-Birnchen ein wo es notwendig war, verlieh dem Adventsschmuck einfach neuen, frischen Glanz der wieder für einige Jahre halten wird. Allein 2000 Kabelbinder wurden verarbeitet.

Derweil Decker als ehemaliger Schweißer beim Einsetzen neuer Tragteile das Kommando gab, sorgte Schopp als früherer Elektriker dafür, dass der Lichterglanz der 40 Sterne, die wieder auf Hochglanz gebracht wurden, für die kommenden Jahre wieder von Dauer sein wird. Ohne diese quicklebendige Helferschar, die auch innerhalb der Bevölkerung vollen Rückhalt besitzt, weil sie ja das gesamte Jahr über den bei Festen und Veranstaltungen aktiv ist, würde vieles in Mittelbach-Hengstbach nicht laufen, hebt Dettweiler hervor: „Wir wären einfach aufgeschmissen“. Ab und an gesellen sich jüngere Helfer, wie etwas die Straußmädels und -buben aus Hengstbach bei dieser oder jener Aktion hinzu. Deshalb hofft Dettweiler darauf, dass das Erbe der „Rentnerband“ einmal nicht verschüttet geht.