| 17:54 Uhr

Gesundheitsrisiken für die Kleinsten
FWG fordert Teil-Rauchverbot im Freibad

 Vor allem die Kinder im Freibad sollen besser vor Zigarettenqualm geschützt werden.
Vor allem die Kinder im Freibad sollen besser vor Zigarettenqualm geschützt werden. FOTO: Norbert Schwarz, Bildjournalist, / nos
Zweibrücken. Kinderbereiche sollen in der nächsten Saison qualmfrei werden.

(red) Pünktlich zum Ende der diesjährigen Freibadsaison am Samstag fordert FWG-Stadtrat Patrick Lang ein Rauchverbot im Bereich des Spielplatzes und des Kleinkinderbeckens im Zweibrücker Freibad.

„Bislang darf auf dem Spielplatz sowie am angrenzenden Kleinkinderbecken des Zweibrücker Freibades geraucht werden. Einige Raucher lassen die abgebrannten Zigaretten auf dem Boden dieses Bereiches liegen, die Gefahr, dass Kinder diese in den Mund nehmen ist hoch“, schreibt Lang in einer Pressemitteilung. Es müsse eigentlich selbstverständlich sein, dass weder rund um das Kleinkinderbecken, noch in der Nähe des Spielplatzes geraucht wird. Die Realität sei jedoch eine andere, bedauert Lang, der mit seiner Frau den Kiosk im Freibad betreibt. Auch der Freibadkiosk wird, kündigt Lang an, ab der Saison 2020 die beiden Tische angrenzend an die Kindertische als Rauchfreie Zone ausweisen. „Im Sinne der Kinder und ihrer Gesundheit sollte das geforderte Verbot zu Beginn der Freibadsaison 2020 umgesetzt werden.“

Im Zweibrücker Freibad waren erst im vergangenen Jahr die Regeln verschärft worden. Seither sind dort unter anderem das Rauchen in unmittelbarer Nähe der Becken und das Rauchen von Wasserpfeifen auf dem gesamten Gelände verboten. Beim Rauchverbot am Beckenrand ging es allerdings weniger um den Nichtraucherschutz, sondern darum, dass keine achtlos weggeworfenen Zigarettenkippen die Filter verstopfen. Der Kinderschutzbund Zweibrücken sowie der Nichtraucher-Lobbyverein Pro Rauchfrei hatten bereits im vergangenen Jahr ein Rauchverbot möglichst im gesamten Bad gefordert. Das hatte die Stadtverwaltung als nicht verhältnismäßig abgelehnt.