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Ich lebe gerne in Oberauerbach
Radfahrer würden gerne weiterkommen

 Natur genießen ist für Radfahrer zurzeit noch problematisch: Nach Niederhausen fehlt der Radweg.
Natur genießen ist für Radfahrer zurzeit noch problematisch: Nach Niederhausen fehlt der Radweg. FOTO: Volker Baumann
In der schönen Umgebung hofft man auf mehr Radwege, besonders den Lückenschluss nach Niederhausen. Von Volker Baumann

Oberauerbachs Ortsvorsteher Andreas Hüther geht in seine dritte Amtsperiode und hat ganz oben auf der Agenda stehen, dass da immer noch eine große Lücke zwischen Oberauerbach und Niederhausen klafft, die geschlossen werden muss. Die Rede ist von einem Radweg, der die gut vier Kilometer lange Strecke nach Niederhausen, auch für die Zweiradfahrer und Fußgänger sicher machen soll. Schon seit „Jahrzehnten“ steht der Ausbau, insbesondere nach dem zugesagten Nachteilsausgleich aufgrund der Flugplatzschließung, im Rahmen der Initiative für Tourismus, auf dem Programm, sei aber bisher nur in der Planung hängengeblieben, bedauert Hüther. Und dies, obwohl die Verbindung Oberauerbach–Niederhausen mit erster Priorität eingestuft worden sei.

Der Christdemokrat Andreas Hüther vermutet Abstimmungsprobleme der Kommunalspitze mit dem Landesministerium. „Ich frage mich inzwischen, ob man sich überhaupt noch an die Zusagen erinnert“, hat der Ortsvorsteher Bedenken. So kommen also die Radler, aus Richtung Zweibrücken, auf ausgebauten Radwegen in Oberauerbach an, durchqueren den schmucken Vorort in der Schwarzwaldstraße, bevor sie zur Wallhalber Straße abbiegen und am Ortsende sich dann selbst überlassen werden, um mehr oder minder gefahrvoll in Richtung Niederhausen weiterzukommen. Die relativ stark befahrene und kurvige Landesstraße 469 macht es den Zweiradfahrern jedenfalls nicht leicht, sicher ans Ziel zu gelangen. So setzt sich auch die Initiative „Oberauerbach plus“ mit der Forderung „Radweg jetzt“ für den Lückenschluss zum Nachbarort ein. Mit einem Banner an einem Bauzaun haben die Mitglieder bereits ihrer Forderung Nachdruck verliehen. Oberauerbachs Attraktivität, so sind alle der Meinung, könne damit nochmals enorm gesteigert werden. Auch die Nachbargemeinden Winterbach und Großbundenbach seien stark am Ausbau des Radwegenetzes interessiert.

Eine weitere Verschönerungsmaßnahme, die im Ort noch anstünde, sei der Platz um den Brunnen, wobei vor allem die maroden Bänke, die aus Holzschwellen bestehen, erneuert werden müssten. Im neuen Haushalt sei dazu bereits Geld eingestellt. Was tut sich demnächst noch in Oberauerbach? Am 25. August feiert der Obst- und Gartenbauverein auf dem Gentersberg sein Sommerfest mit zünftiger Verpflegung wie Spießbraten mit Kartoffelsalat und Würstchen vom Grill. Außerdem nachmittags Kaffee und selbstgemachter Kuchen. Vorsitzender Erwin Stephan: „Wir bauen dort ein Zelt auf, fangen gegen 11 Uhr an und wollen bis abends feiern. Alle sind gerne eingeladen, auch junge Leute“. Und noch ein Angebot von der Initiative „Oberauerbach plus“. Paul Schmidt: „Gemeinsam schöne Ecken rund um Oberauerbach entdecken, Natur genießen, vielleicht auch etwas über die Landschaft erfahren, dazu wollen wir Sie einladen. Immer am letzten Samstag im Monat bieten wir eine Wanderung von etwa zwei Stunden an, im lockeren Gespräch Kontakte knüpfen und die Dorfgemeinschaft fördern. Start ist jeweils um 16 Uhr am Bürgerhaus“.⇥bav



 Dorfidylle am Seilbach.
Dorfidylle am Seilbach. FOTO: Volker Baumann
 Am schönen Dorfbrunnen haben sich Ortsvorsteher Andreas Hüther (rechts im Bild) und Erwin Stephan niedergelassen. Die Bänke sollen demnächst erneuert werden.
Am schönen Dorfbrunnen haben sich Ortsvorsteher Andreas Hüther (rechts im Bild) und Erwin Stephan niedergelassen. Die Bänke sollen demnächst erneuert werden. FOTO: Volker Baumann
 Klein, aber fein: die Kirche in Oberauerbach.
Klein, aber fein: die Kirche in Oberauerbach. FOTO: Volker Baumann