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Polizei sagt Tauchereinsatz vorerst ab

So hätte es ausgesehen: Doch musste der Einsatz von Polizeitauchern wegen des aktuell sehr trüben Wassers in der Mosel abgesagt werden. Die Beamten sollten dort nach Diebesgut suchen. Foto: Candy Welz/dpa
So hätte es ausgesehen: Doch musste der Einsatz von Polizeitauchern wegen des aktuell sehr trüben Wassers in der Mosel abgesagt werden. Die Beamten sollten dort nach Diebesgut suchen. Foto: Candy Welz/dpa FOTO: Candy Welz/dpa
Saarburg. Agentur

Der für die vergangenen Woche geplante Einsatz von Polizeitauchern zur Suche nach Diebesgut in der Mosel ist abgesagt worden. Als Grund nannte die Polizei jetzt die derzeitigen Wasserbedingungen. Unter anderem gebe es eine starke Trübung, weshalb ein gefahrloser Einsatz nicht möglich sein.

Nach einem Einbruch in eine Pfarrkirche in Wellen im Kreis Trier-Saarburg wollten die Ermittler am vergangenen Dienstag und Mittwoch nach einer gestohlenen vergoldeten Monstranz und anderen sakralen Gegenständen suchen. Ein neuer Termin steht bislang nicht fest. Es sei fraglich, ob der Taucheinsatz überhaupt noch stattfinden könne, sagte ein Polizeisprecher.

Die beiden mutmaßlichen 24 und 29 Jahre alten Täter haben nach Angaben der Polizei eingeräumt, nach dem Einbruch im Dezember einen Teil ihrer Beute auf der Flucht nahe der Wellener Brücke in der Mosel versenkt zu haben. Darunter soll sich auch die Monstranz befunden haben, ein Behälter, in dem eine Hostie oder eine Reliquie ausgestellt wird. Die beiden jungen Männer sollen für eine ganze Serie von Einbrüchen an der Obermosel verantwortlich sein.

Der Tauchereinsatz war schon einmal für Februar geplant gewesen, musste aber damals wegen eines zu hohen Wasserstandes verschoben werden.