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Fallschirmsprung-Event
Freifall-Rekordversuch in Zweibrücken

Beim „Pink Boogie“ sind auch Zuschauer willkommen. In dieser „Pink Skyvan“-Maschine können Interessierte sogar mitfliegen.
Beim „Pink Boogie“ sind auch Zuschauer willkommen. In dieser „Pink Skyvan“-Maschine können Interessierte sogar mitfliegen. FOTO: Uwe Menzner
Zweibrücken. Beim „Pink Boogie“ vom 3. bis 7. Oktober am Flugplatz rasen Fallschirmspringer mit bis 300 km/h kopfüber Richtung Erde.

Von Mittwoch, 3. Oktober, bis Sonntag, 7. Oktober, findet am Flugplatz Zweibrücken das nächste Fallschirmsprung-Event „Pink Boogie“ statt, teilt Organisator Walter Schwab mit.

Was ist Pink Boogie? Viele Fallschirmspringer aus Nah und Fern treffen sich, um aus einem kleinen Flugzeug namens „Pink Skyvan“ zu springen, entweder alleine oder in Gruppen als Formation. Dabei gibt es Fallschirmspringen in allen Variationen, RW-Formationen (auf dem Bauch), Freefly (in Sitzen oder auf dem Kopf) oder Freestyle, sowie Wingsuitspringen.

Auch bei diesem Event sind Tandemsprünge für jedermann möglich. Tandemmaster nehmen Gäste mit, die einen Fallschirmsprung erleben wollen, ohne die komplette Ausbildung zu durchlaufen. Die Pink Skyvan ist ein zweimotoriges Flugzeug mit Heckrampe, in dem man sehr bequem auf 4200 Meter Höhe gebracht wird mit komfortablem Ein- und Ausstieg, so der Veranstalter. Auch hier bestehen für Interessierte Mitflug-Möglichkeiten.



Besonderheit diesmal: Erstmals werden gleich zwei Flugzeuge vom Typ Skyvan vor Ort sein, und das nicht ohne Grund. Das Veranstalter-Team um Walter Schwab und Michael Moster hat nämlich zwei weitere Highlights für diese Veranstaltung, welche zwar im kleinen internen Rahmen stattfindet, interessierte Gäste aber trotzdem willkommen heißt. So nimmt erstmals die „Saar Force One“ teil, eine Gruppe von Springern in Flügelanzügen aus dem Saarland, welche in der Luft längere Gleitstrecken zurücklegen. Während diese Springer in ihren Flügelanzügen mit etwa 100 km/h in der Luft schweben, sieht es bei der nächsten Besonderheit ganz anders aus mit den Geschwindigkeiten.

Während des Pink Boogie werden die besten Fallschirmspringer Deutschlands des „German Vertical Record“ versuchen, einen neuen deutschen Rekord im Freifall zu erreichen. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h geht es mit dem Kopf voraus, dem sogenannten „Headdown“, zur Erde zurück.

Organisator Walter Schwab: „Ich bin zuversichtlich, dass wir in Zweibrücken einen neuen Rekord aufstellen werden. Wir haben uns extra für Zweibrücken entschieden, da dieser Platz nicht nur die besten Voraussetzungen bietet, sondern zudem noch der schönste und sicherste Platz ist, den ich kenne.“

Gesprungen wird ab dem Feiertag 3. Oktober bis Sonntag, 7. Oktober, jeweils von etwa 9 Uhr bis in den Sonnenuntergang. Die Organisatoren, die wieder tatkräftig vom Team des Flugplatz-BetreibersTriwo, den ortsansässigen Firmen am Airport, den Flughafenfreunden Zweibrücken, dem Arbeiter-Samariter-Bund und der Arbeiter-Samariter-Jugend unterstützt werden, freuen sich über interessierte Gäste, die sich für das Fallschirmspringen interessieren.

Vor Ort besteht auch die Möglichkeit mit den Springern in Kontakt zu treten, die für Fragen gerne bereitstehen.

Am Samstag, 6. Oktober, sowie Sonntag, 7. Oktober, bietet die Firma „ZQW-Aviation“ (www.zqwaviation.com) zudem Einblicke in ihre Arbeit. Mehr Infos im Internet über die gesamte Veranstaltung auf:

www.pink-zw.de

Erstmals sind die „Saar Force One“-Flügelanzugspringer dabei.
Erstmals sind die „Saar Force One“-Flügelanzugspringer dabei. FOTO: Uwe Menzner / Saar Force One