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Serie Kunst beim Merkur
„Mit meinem Sohn kamen die Ideen“

Künstlerin Petra Duchscherer in ihrem Atelier in Mörsbach. Ihren Herzenswunsch, sich ganz der Malerei widmen zu können, hat sich die 49-Jährige seit diesem Jahr erfüllt.
Künstlerin Petra Duchscherer in ihrem Atelier in Mörsbach. Ihren Herzenswunsch, sich ganz der Malerei widmen zu können, hat sich die 49-Jährige seit diesem Jahr erfüllt. FOTO: Nadine Lang
Mörsbach. Experimentierfreude und Vielseitigkeit sind Kennzeichen der Mörsbacher Künstlerin Petra Duscherer. Von Nadine Lang

Bunte Ölgemälde, mal mit Menschen, mal mit Tieren, mal mit Formen. Daneben Bleistiftzeichnungen. Oder Bilder, die in die Materialien hineingearbeitet wurden – all dies lässt sich im Atelier von Petra Duchscherer entdecken. Die 49-Jährige stellt seit Beginn dieser Woche ihre Bilder auch im Pressezentrum des Pfälzischen Merkurs aus.

Und auch dort zeigt sich die Vielfalt der Künstlerin. „Ich bin wahnsinnig daran interessiert, immer etwas Neues zu machen. Deswegen sind meine Bilder wohl auch so unterschiedlich“, erklärt Duchscherer. Die Abwechslung ist es, die sie fasziniert. Dafür lässt sie sich gerne von allen möglichen Dingen und Erlebnissen inspirieren, die ihr im Leben begegnen.

Seit diesem Jahr erfüllt sie sich sogar einen Herzenswunsch: sie geht keiner Arbeitsstelle mehr nach, sondern widmet sich ganz der Malerei – und die ist aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken. „Als Kind habe ich mit meinem Opa immer schon gemalt und musiziert“, erzählt sie. Beides sind Leidenschaften, die sie heute noch begleiten. Als Kind war es das Zeichnen mit Blei- oder Buntstiften, das sie faszinierte. Im Alter von 20 Jahren kam schließlich ihr Sohn auf die Welt und für die gelernte Erzieherin, die daraufhin drei Jahre zuhause blieb, begann eine Zeit, in der sie auch das Malen mit Öl und Acryl begann.



„Mit meinem Sohn kamen die Ideen“, erinnert sie sich lachend. Petra Duchscherer blieb dran und band ihren Sohn einfach in ihr Hobby mit ein. Gemeinsam malten und musizierten sie und Duchscherer hatte Spaß daran, mit der Kunst zu experimentieren. So wie sie es heute noch tut. Ähnlichkeiten lassen sich in ihren Bildern wahrlich nicht feststellen – abgesehen von der Lebendigkeit, die sie ihnen durch bunte Farben verleiht.

Eine Ausnahme ist ihre Mond-Reihe, die ebenfalls im Pressezentrum zu sehen ist und eher mystisch und nachdenklich wirkt. Die passten eben zu ihrer damaligen Stimmung, erklärt die Künstlerin, denn die fließe in ihre Bilder auch mit ein.

Generell hält sich Petra Duchscherer daran, was ihr Freude bereitet. Daraus ergeben sich mal spontane Werke, mal Bleistiftzeichnungen, mal ganze Reihen – eben das, wonach ihr in ihrem kleinen Atelier im Keller ihres Hauses in Mörsbach gerade ist. Und wenn sie nicht gerade malt, verbringt sie ihre Zeit gerne in der Natur, im Garten, mit der Gitarre oder treibt Sport.

Die Ausstellung im Pressezentrum des Pfälzischen Merkurs kann noch bis Ende des Jahres besucht werden.