| 23:43 Uhr

Vollsperrung in Althornbach
Ortsdurchfahrt wird ab 14. Mai voll gesperrt

Althornbach. Althornbach strebt gemeinsam mit dem Landesbetrieb Mobilität den Ausbau der Ortsdurchfahrt an. Die öffentliche Ausschreibung für das Projekt ist bereits abgeschlossen. Am Mittwoch nun informierten Stephan Bartenbach vom Landesbetrieb Mobilität Kaiserslautern (LBM) und das Planungsbüro Wilhelm Vatter bei der Anliegerversammlung im Bürgerhaus über den geplanten Bestandsausbau der B 424. Von Jan-Erik Conrad

Althornbach strebt gemeinsam mit dem Landesbetrieb Mobilität den Ausbau der Ortsdurchfahrt an. Die öffentliche Ausschreibung für das Projekt ist bereits abgeschlossen. Am Mittwoch nun informierten Stephan Bartenbach vom Landesbetrieb Mobilität Kaiserslautern (LBM) und das Planungsbüro Wilhelm Vatter bei der Anliegerversammlung im Bürgerhaus über den geplanten Bestandsausbau der B 424.

Zirka 760 Meter Straße werden hierbei ab dem 14. Mai erneuert. Das ganze soll voraussichtlich bis Ende des Jahres andauern. In dieser Zeit kommt es zu einer Vollsperrung der Ortsdurchfahrt. Anlieger können in der Zeit ihr Haus nicht anfahren. Zu Fuß bleibt aber weiterhin alles erreichbar. Am Ausbau beteiligt sind der LBM, die Gemeinde Althornbach und die Verbandsgemeinde-Werke Zweibrücken-Land. Das Ingenieursbüro IBES aus Neustadt übernimmt die Beweissicherung vor und während des Baus in Form einer Fotodokumentation.

Neben der Straße und den Entwässerungsanlagen werden auch 50 Meter neue Wasserleitungen gelegt, Leitungen saniert und mehrere Hausanschlüsse erneuert. Es wird in vorrausichtlich drei Abschnitten gebaut. Die Bauzeit des ersten Abschnittes beträgt hierbei ungefähr sieben Wochen und wird noch vor den Sommerferien abgeschlossen sein. In den Sommerferien wird mit fünf Wochen Bauzeit Abschnitt zwei erneuert. Die Schule ist in dieser Zeit nicht anfahrbar. Die letzte Bauphase dauert dann nochmal rund zehn Wochen.



Die Kosten hierfür belaufen sich auf 802 000 Euro und werden vom Bund, der Gemeinde und den Werken der Verbandsgemeinde getragen. Für Privatpersonen fallen dagegen keine Kosten an. Vergeben wurde der Bauauftrag an die Firma Eurovia aus Neunkirchen, welche auch den Müll einsammeln und zu einem Sammelpunkt bringen wird. Anlieger werden gebeten, ihr Sammelgefäß zu kennzeichnen. Trotz des baldigen Baubeginns gibt es noch einige offene Fragen. So ist zum Beispiel noch nicht geklärt, wo die Anlieger in der Zwischenzeit parken können.