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Ohler verewigt sich im Goldenen Buch der Stadt

 Wolfgang Ohler beim Eintrag ins Goldene Buch, ehrfürchtig beäugt vom Stadtvorstand. Foto: L. Fröhlich
Wolfgang Ohler beim Eintrag ins Goldene Buch, ehrfürchtig beäugt vom Stadtvorstand. Foto: L. Fröhlich FOTO: L. Fröhlich
Zweibrücken. Seltene Ehre für einen Zweibrücker: Wolfgang Ohler durfte sich gestern Abend vor der Ratssitzung ins "Goldene Buch der Stadt Zweibrücken" eintragen. Anlass war die Verleihung des "Lebenswerk"-Pfalzpreises für Ohlers literarisches Schaffen im November. Oberbürgermeister Kurt Pirmann sagte, ins Goldene Buch hätten sich bislang meist "erfolgreiche Sportler, Künstler und Politiker eingetragen", die zu Besuch in Zweibrücken waren. Ohler dürfe sich nun eintragen, "damit man auch mal sieht, dass wir auch in Zweibrücken in diesem Bereich eine große Persönlichkeit hervorgebracht haben". Lutz Fröhlich

Seltene Ehre für einen Zweibrücker: Wolfgang Ohler durfte sich gestern Abend vor der Ratssitzung ins "Goldene Buch der Stadt Zweibrücken" eintragen. Anlass war die Verleihung des "Lebenswerk"-Pfalzpreises für Ohlers literarisches Schaffen im November. Oberbürgermeister Kurt Pirmann sagte, ins Goldene Buch hätten sich bislang meist "erfolgreiche Sportler, Künstler und Politiker eingetragen", die zu Besuch in Zweibrücken waren. Ohler dürfe sich nun eintragen, "damit man auch mal sieht, dass wir auch in Zweibrücken in diesem Bereich eine große Persönlichkeit hervorgebracht haben".

Ohler sagte: "Ich freue mich sehr über diese Ehre - das bedeutet mir nicht weniger als der Anlass, der Pfalzpreis." Zumal er in den beiden Zweibrücker Zeitungen oft nur als Heimatschriftsteller gewürdigt werde, ein Rezensent habe gar "die Nase gerümpft", dass er manchmal auch in Mundart schreibe. Augenzwinkernd sagte SPD-Ratsmitglied Ohler, er werde oft gefragt, ob man denn Politiker und Schriftsteller sein könne. "Natürlich passt das", verwies der 73-Jährige auf "Goethe, den Literaturnobelpreisträger Churchill, Stendhal und Václav Havel". Ohler versprach aber, Literatur und Politik strikt auseinanderzuhalten: "Politik ist ja der Wahrheit verpflichtet!"