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Wahlsonntag in Zahlen
Der Wahltag rückt näher

ARCHIV - 02.10.2005, Sachsen, Dresden: Eine Hand steckt einen Stimmzettel in eine Wahlurne. (zu dpa "Bürger von Kaufbeuren stimmen über Grundstück für Moschee ab" am 22.07.2018) Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
ARCHIV - 02.10.2005, Sachsen, Dresden: Eine Hand steckt einen Stimmzettel in eine Wahlurne. (zu dpa "Bürger von Kaufbeuren stimmen über Grundstück für Moschee ab" am 22.07.2018) Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ FOTO: dpa / Peter Endig
Zweibrücken. Rund 27 000 Zweibrücker können am 23. September den künftigen Oberbürgermeister der Stadt wählen. Von Fritz Schäfer

Aktuell (Stand 11. September) sind für die Zweibrücker Oberbürgermeisterwahl am 23. September 27 001 Personen wahlberechtigt. „Das kann sich durch Wegzüge oder Sterbefälle noch reduzieren“, erklärt der Leiter des Hauptamtes, Jörg Eschmann, in einem Pressegespräch. Dass es mehr werden, sei unwahrscheinlich. Denn nur wer drei Monate vor der Wahl in Zweibrücken gemeldet war ist wahlberechtigt. Allenfalls Personen, die jetzt noch die deutsche oder eine EU-Staatsbürgerschaft erwerben, könnten wählen.

Bei einer eventuell notwendigen Stichwahl am 14. Oktober wären etwa 100 Personen mehr wahlberechtigt. Das sind junge Menschen, die zwischen den beiden Wahlterminen ihr 18. Lebensjahr vollenden oder die bis zum 14. Oktober drei Monate in Zweibrücken wohnen.

Die Wahlzettel mit den sechs Kandidaten sind schon gedruckt. Und seit zwei Wochen können die Zweibrücker schon den Wahlschein beantragen für eine Briefwahl. „Bis Dienstagmittag haben 2915 Personen einen Wahlschein beantragt“, sagt Eschmann. „Wir gehen davon aus, dass diese dann auch einen Stimmzettel abgeben“, fügt Stadtsprecher Heinz Braun hinzu.



Auf dem Merkblatt für die Briefwahl ist das Vorgehen ausführlich erläutert. In einen blauen Umschlag kommt nur der Stimmzettel. Dieser verschlossene Umschlag kommt dann zusammen mit dem unterschriebenen Wahlschein in einen roten Umschlag. Diesen ebenfalls zugeklebten Umschlag können die Wähler dann bei er Stadtverwaltung zu den Öffnungszeiten, montags bis mittwochs acht bis 16 Uhr, donnerstags acht bis 18 Uhr, freitags acht bis zwölf Uhr (am Freitag vor der Wahl bis 18 Uhr) abgegeben oder rechtzeitig übersenden. Der ausgefüllte Wahlbrief kann auch am Wahltag im angegebenen Wahllokal abgegeben werden.

Insgesamt 34 Wahllokale in allen Stadtteilen sind eingerichtet. 15 davon barrierefrei. In der Wahlbenachrichtigung ist aufgeführt, ob das zuständige Wahllokal barrierefrei ist. Die Stadtverwaltung verzichtet bei der Oberbürgermeisterwahl auf ein eigenes Briefwahllokal. Die Briefwähler werden im zuständigen Wahlbezirk mit den anderen Stimmzetteln ausgezählt.

Jedes Wahllokal wird mit acht Personen bestückt. „Wir benötigen rund 280 Helfer“, sagt Eschmann. Das seien städtische Mitarbeiter, Vertreter von Parteien oder Freiwillige. „Es wird immer schwieriger, von den Parteien Helfer zu bekommen“, merkt Eschmann an. Deshalb müsste man mehr auf städtische Mitarbeiter zurückgreifen. Früher mussten mit Ausnahme der Schriftführer die Helfer aus dem Wahlbezirk kommen. „Jetzt können auch die Beisitzer von außerhalb kommen. Die Wahlvorsteher und die Stellvertreter müssen weiter aus dem Wahlbezirk kommen.“

Das Wahllokal für den größten Wahlbezirk ist mit 1136 Wahlberechtigten die ehemalige Hauptschule Nord 1 an der Hofenfelsstraße, dicht gefolgt von der Canadaschule mit 1127 wahlberechtigten Bürgern. Das Lokal des kleinsten Wahlbezirks (447 Wahlberechtigte) ist im Hengstbacher Dorfgemeinschaftshaus.