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Oberbürgermeister Reichling will Gesundheitshotel vernetzen

Pm-ek-gesundheitswirtschaft Von Merkur-Redakteur Eric Kolling

Zweibrücken. Oberbürgermeister Helmut Reichling begrüßt die Pläne von Verbandsbürgermeister Kurt Pirmann, in Hornbach ein Gesundheitshotel zu errichten. "Ein solches Hotel würden wir gerne in das Gesundheitsnetzwerk Westpfalz aufnehmen", erklärt Reichling und ergänzt: "Es ist schließlich eine Forderung des Innenministeriums, dass Stadt und Verbandsgemeinde in allen möglichen Bereichen zusammenarbeiten." Mit diesem neuen Gesundheitsnetzwerk der Planungsgemeinschaft Westpfalz sollten alle medizinischen Akteure vernetzt werden (wir berichteten).

Neue EU-Regelungen

Reichling gehört der Planungsgemeinschaft, einem Gremium der Vorsitzenden der Gebietskörperschaften der Westpfalz als Oberbürgermeister Zweibrückens an. Die Rosenstadt könne laut Reichling in Sachen Gesundheitswirtschaft bereits jetzt einiges an Kompetenz vorweisen: unter anderem den "Runden Tisch", der von der Initiative Gesundheitswirtschaft des Landes gefördert wird. Darüber versuche man, Arbeitsplätze im "Pflege- und hochwertigen ärztlichen Bereich" zu schaffen. Reichling kommen auch die neuen EU-Regelungen entgegen, die es erleichtern sollen, dass mehr Patienten aus dem Ausland für eine Operation nach Deutschland kommen (wir berichteten).



Vor allem für Rekonvaleszenten sei Zweibrücken ein gut geeigneter Standort, ist Reichling überzeugt. Das Interesse der Krankenhäuser, verstärkt um EU-Patienten werben, "begrüßen wir von Stadtseite sehr". Entscheidend für das Gelingen sei allerdings, ob und inwiefern die Krankenhäuser kooperierten. Seit Jahren verfolge er das Ziel, die Gesundheitswirtschaft in Zweibrücken auszubauen, berichtet Reichling.

Anfang 2008 hatte er seine Vision von einem "Bad Zweibrücken" mit einem Kurzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Parkbrauerei formuliert. "An dem Plan halte ich immer noch fest", bestätigt Reichling nun. ek