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Oberbürgermeister-Wahl am 23. September
OB-Wahl: Die Partei will Zweibrücken verschlimmern

Zweibrücken. Bei der Oberbürgermeisterwahl am Sonntag, 23. September, wird es wohl mindestens fünf Kandidaten geben: Nach dem Einzelbewerber Atilla Eren, SPD, CDU und AfD hat auch die Satire-Partei „Die Partei“ angekündigt, einen Bewerber zu stellen.

Die Person werde am Donnerstag, 26. Juli, 19 Uhr, bei einer öffentlichen Mitgliederversammlung im Gasthaus Sutter gewählt, bestätigte der Zweibrücker Partei-Vorsitzende Aaron Schmidt am Freitag auf Merkur-Anfrage.

Der 44-jährige Pädagoge sagt: „Ich werde mutmaßlich kandidieren.“ Es könnten sich aber sehr gerne noch andere Kandidaten der Partei-Wahl stellen. „Egal wer für Die Partei kandidiert: Es geht uns darum, dass es in Zweibrücken so schlimm wird, wie es noch nie war“, nennt Schmidt als Ziel der in Zweibrücken zehn Mitglieder starken Partei. Nachdem „alle verdächtigen Spaßparteien bereits ihren Hut in den Ring geworfen haben, wollen wir den Wählern als Spaßpartei eine seriöse Alternative bieten“. Bei der Bundestagswahl 2017 hatte Schmidt als Direktkandidat im Wahlkreis 210 Pirmasens/Zweibrücken 1,4 Prozent der Stimmen geholt.

Das Zweibrücker Stadtoberhaupt wird am 23. September per Urwahl durch die Bürger gewählt.



(lf)