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Zweibrücken
Noch trüber und kühler als sonst

Zweibrücken. Von Fritz Schäfer und Michael Agne

Der November zeigte sich in der Anfangsphase sehr unbeständig. Dichte, graue Wolken brachten reichlich Regen. Die Temperaturen lagen zunächst noch zwischen milden 11 bis 14 Grad, gingen aber bis zum 10. kontinuierlich zurück und erste Fröste waren die Folge.

Über den Mittelabschnitt gab es zwischendurch mal längere trockene Pausen und die Sonne konnte ein Wörtchen mitsprechen. Die Tageshöchsttemperaturen lagen mit Werten zwischen 4 und 8 Grad etwas unter dem Durchschnittsbereich. Gelegentlich traten leichte Nachtfröste auf.

Im Laufe des Schlussabschnittes nahm die Unbeständigkeit jedoch wieder zu und neue Regengebiete vom Atlantik überquerten die Pfalz. Dafür wurde es mit auffrischendem Südwestwind aber etwas milder und es konnten auch mal wieder zweistellige Werte gemessen werden.



Regionale Wetterdaten Das Mittel der Lufttemperatur lag im November mit 4,9 Grad Celsius um 0,3 Grad unter dem langjährigen Durchschnittswert. „Heiztage“ (Tagesmittel unter 15 Grad) gab es 30. „Vegetationstage“ (Tagesmittel 5,0 Grad und mehr) konnten nur noch zehn verbucht werden. „Frosttage“ (Tiefsttemperatur unter 0,0 Grad) gab es acht. „Bodenfrosttage“ (Tiefsttemperatur in fünf Zentimeter über dem Erdboden) zählte man immerhin schon 19. Der tiefste Wert mit kalten -3,6 Grad resultierte am 20.. Der höchste Wert dieses Monats wurde am Zweiten mit milden 13,5 Grad verzeichnet. Der niedrigste auf Meereshöhe reduzierte Luftdruck wurde am Dritten mit 986,1 Hektopascal gemessen. Der höchste auf Meereshöhe reduzierte Luftdruck wurde am 30. mit 1023,4 Hektopascal gemessen. Die Niederschlagsmenge lag in Lambsborn bei 93,5 Litern pro Quadratmeter. Das entspricht 113,8 Prozent des langjährigen Monatsmittels. In Martinshöhe fielen im vergangenen Monat 91,0 Liter pro Quadratmeter, in Zweibrücken waren es 87,5 Liter pro Quadratmeter und in Riedelberg an der französischen Grenze waren es 82,0 Liter pro Quadratmeter. Der Niederschlag konzentrierte sich auf 21 Tage. Der meiste Niederschlag fiel in Lambsborn mit 14,7 Litern pro Quadratmeter am Vierten. An keinem Tag blitzte und donnerte es. An sechs Tagen wurde hier Nebel beobachtet. Tage mit starkem Wind gab es zwei. „Heitere Tage“ (Bewölkungsmittel unter 20 Prozent) blieben Fehlanzeige. „Trübe Tage“ (Bewölkungsmittel über 80 Prozent) beobachtete man 21. Die restlichen Tage lagen dazwischen. Zu insgesamt 86,3 Prozent war der Himmel während dieses Monats von Wolken überzogen (mehr als normal). Die Sonnenscheindauer erreichte 39 Stunden. Das entspricht 74,6 Prozent des langjährigen Mittels. Durchschnittlich schien sie an jedem Tag nur eine Stunde und 18 Minuten.

 Im Schnitt gab es im November nur etwas über eine Stunde Sonnenschein am Tag.
Im Schnitt gab es im November nur etwas über eine Stunde Sonnenschein am Tag. FOTO: picture alliance / dpa / Arno Burgi