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Neues Notarztfahrzeug für Rettungswache

Theresia Riedmaier und Markus Heidenreich mit dem neuen DRK-Gefährt. Foto: jam
Theresia Riedmaier und Markus Heidenreich mit dem neuen DRK-Gefährt. Foto: jam
Zweibrücken. "Das Fahrzeug ist auf dem neuesten Stand der Notfallmedizin", sagte die Aufsichtsratsvorsitzende der DRK Südpfalz GmbH, Landrätin Theresia Riedmaier, bei der Übergabe eines neuen Notarzteinsatzfahrzeugs für die Zweibrücker Rettungswache Von Merkur-Mitarbeiter Fritz Schäfer

Zweibrücken. "Das Fahrzeug ist auf dem neuesten Stand der Notfallmedizin", sagte die Aufsichtsratsvorsitzende der DRK Südpfalz GmbH, Landrätin Theresia Riedmaier, bei der Übergabe eines neuen Notarzteinsatzfahrzeugs für die Zweibrücker Rettungswache. Das DRK sehe sich "in der Pflicht", der Bevölkerung gut ausgebildetes Personal, gut ausgestattete Einsatzfahrzeuge und entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.Deshalb sprach Theresia Riedmaier bei der Übergabe des Fahrzeugs auch die Zweibrücker Rettungswache an. "Wir sind uns alle einig, dass ein Neubau dringend erforderlich ist", betonte die DRK-Aufsichtsratsvorsitzende. Dabei ist der Landrätin des Kreises Südliche Weinstraße bewusst, dass die Stadt einen großen Anteil zum Neubau leisten muss. "In Zeiten knapper Kassen ist das eine große Belastung." Aber wie das DRK sei auch eine Stadt "in der Pflicht", einen guten Rettungsdienst anzubieten. Die Baupläne lägen der Stadt vor.

In der Zweibrücker Rettungswache arbeiten derzeit 31 hauptamtliche Mitarbeiter. Sie werden unterstützt von 25 Ehrenamtlichen und einem Rettungssanitäter, der sein freiwilliges soziales Jahr absolviert. Zwei Mitarbeiter werden zu Rettungsassistenten ausgebildet. Neben dem Notarztfahrzeug stehen in der Rettungswache zwei Rettungswagen und vier Krankentransportfahrzeuge zur Verfügung.

Das alte Fahrzeug hat in sechs Jahren bei 8931 Einsätzen 204 000 Kilometer. Riedmaier dankte den beiden Krankenhäusern in Zweibrücken für die Kooperation mit dem DRK. "Das ist keine Selbstverständlichkeit." Das SUV-Fahrzeug hat drei Sitze. Damit könnten auch Ärzte mitfahren, um die "Fachkundennachweise Rettungsdienst" vorlegen zu können.



Die medizinische Ausstattung mit 12-Kanal-EKG nebst Kapnometrie, Herzschrittmacher und Telemetriefunktion oder Intensivbeatmungsgerät ermöglicht nach Aussage des DRK-Kreisgeschäftsführers Mario Sauder "eine optimale Notfallversorgung". Viele Fachleute hätten sich Gedanken gemacht, was an Bord eines solchen Fahrzeugs gehört. Wie Riedmaier sagte Sauder, dass das Fahrzeug das erste seiner Art mit dem landeseinheitlichen Ausstattungskonzept ist. Bei der Beschaffung wurde darauf geachtet, dass eine Umrüstung auf Digitalfunk erfolgen kann.