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Zweibrücker Badeparadies
Neues Blockheizkraftwerk für das Badeparadies

Manfred Kennel (links), Geschäftsführer der Funke GmbH übergibt Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Brennemann Ersatzteile für das neue Blockheizkraftwerk.
Manfred Kennel (links), Geschäftsführer der Funke GmbH übergibt Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Brennemann Ersatzteile für das neue Blockheizkraftwerk. FOTO: Norbert Rech
Zweibrücken. Der Austausch der alten Anlage im Badeparadies soll unter anderem Geld sparen. Von Norbert Rech

Das Zweibrücker Badeparadies macht sich fit für die Zukunft. So wurde nun auch offiziell das neues Blockheizkraftwerk (Bhkw) in den Katakomben der Einrichtung von dem Geschäftsführer Der Funke GmbH, Manfred Kennel, übergeben. In Betrieb ist die neue Energieversorgung bereits sei einem halben Jahr (wir berichteten). Sie ersetzt das über 17 Bhkw, das doch sehr reparaturbedürftig gewesen sei, wie Projektleiter Karsten Bruche erklärte: „Der Motorblock hat einen Riss gehabt.“ Auch der Wärmetauscher sei defekt gewesen. Im Laufe der Jahres seien schon drei Motoren ausgetauscht worden. Jetzt sei Zeit für eine Erneuerung gewesen, mit der auch Energie und vor allem CO2 eingespart werde. Die Überproduktion an Strom liege bei drei Prozent. Dieser werde ins Netz eingespeist.

Insgesamt haben die Stadtwerke in das neue Blockheizkraftwerk rund 70 000 Euro investiert, so Geschäftsführer Werner Brennemann. An die Anlage sei eine sogenannte Absorbtions-Kältemaschine angeschlossen, mit der eine Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung hergestellt werde. Damit könne beispielsweise die Eingangshalle im Sommer gekühlt werden. Der Wirkungsgrad des neuen Heizkraftwerkes sei 4,5 mal besser als beim Vorgängermodell, obwohl es fast halb so klein ist.

Neu sind im Badeparadies auch der Brennwertgenerator, der Kofferspeicher, die Wasserreserve für die Duschen sowie die Frischwasserversorgung der Schwimmhalle.



Im Badeparadies gehen die Erneuerungen im kommenden Jahr weiter. Dann stehen die Duschen im Saunabereich auf dem Programm (wir berichteten ebenfalls). Mit der Steuerungstechnik der Filteranlagen habe man bereits begonnen. Damit alles jeden Tag auch reibungslos funktioniert, sei stets ein Haustechniker vor Ort.