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Zweibrücker Weihnachtsmarkt
Hütten seit August ausgebucht

Bei der Werkstatt der Heinrich-Kimmle-Stiftung in Ixheim wurde gestern an den Weihnachtsmarkt-Buden gebaut.
Bei der Werkstatt der Heinrich-Kimmle-Stiftung in Ixheim wurde gestern an den Weihnachtsmarkt-Buden gebaut. FOTO: Lutz Fröhlich
Zweibrücken. Beim Zweibrücker Weihnachtsmarkt werden sich in diesem Jahr ein paar Dinge ändern. Von Fritz Schäfer

„Lass Dich überraschen“ hieß vor drei Jahrzehnten eine Fernsehshow von Rudi Carrell. „Lasst Euch überraschen“, antwortete der Organisator des Zweibrücker Weihnachtsmarkts, Heiko Saberatzky, einigen Beschickern auf die Frage nach dem Bühnenprogramm. Er verriet nur soviel, dass es wieder ein vielfältiges Programm mit weihnachtlichen und mit poppigen Beiträgen sei. Dabei würden auch wieder Kindergärten ihren Auftritt haben.

Bei dem Vorbereitungstreffen überraschte Saberatzky die Beschicker mit den neuen Partnern des Weihnachtsmarkts, nachdem die Zusammenarbeit mit dem Helferverein des THW im Laufe des Jahres beendet wurde (wir berichteten). Die Kontrastbühne ist schon seit einiger Zeit auf der Internetseite des Zweibrücker Weihnachtsmarkts als Partner zu finden.

„Die Hütten übernimmt die Heinrich-Kimmle-Stiftung“, informierte Saberatzky die Standbetreiber. Derzeit würden die Hütten in der Werkstatt der Stiftung instandgesetzt. Kaputte Teile würden ausgetauscht und beschädigte Dächer würden repariert. „Jede Klappe und jede Tür funktioniert und die Dächer sind dichter“, versprach der Organisator. Der Betriebsstättenleiter Klaus Eisenbarth fügte hinzu, dass sich die Standbetreiber melden sollten, falls während des Weihnachtsmarkts Probleme bei den Hütten auftreten sollten. „Wir haben Mitarbeiter, die das fachmännisch beheben können.“



Und für den Transport und die Lagerung der Hütten gewann Saberatzky die Firma Gebrüder Mayer aus Zweibrücken als weiteren Partner.

Der Weihnachtsmarkt startet am Nikolaustag, Donnerstag, 6. Dezember, um 17 Uhr. „An dem Tag ist der Fackelumzug der Feuerwehr. Der führt vom Rathaus zum Alexandersplatz.“ Dort und um die Kirche und in der Vertiefung ist auch das weihnachtliche Dorf aufgebaut.

„Im August waren wir im Prinzip schon ausgebucht“, sagte der Organisator. Dabei teilte er mit, dass in diesem Jahr die Bundeswehr das Zelt nicht betreiben werde. „Ich bin zuversichtlich, dass ich einen Ersatz finden werde“, sagte Saberatzky. Die Unteroffiziergesellschaft, die die Bewirtung inne hatte, servierte in dem Zelt seit Jahren einen deftigen Eintopf. „Es wird schon jemand eine warme Suppe anbieten.“

Geöffnet hat der Weihnachtsmarkt am zweiten und dritten Adventswochenende. Freitags von 17 bis mindestens 21 Uhr (höchstens 22 Uhr) und samstags und sonntags von elf bis mindestens 21 Uhr. Bei der Besprechung wies Saberatzky die Betreiber darauf hin, dass sie die Zeiten einhalten müssen. „Wenn da einige Hütten noch zu sind oder schon zu sind, gibt das kein schönes Bild ab.“

Auch sollten die Beschicker ihre Hütten „richtig schön schmücken“. Schließlich stehe der diesjährige Markt unter dem Motto „40 Jahre Weihnachtsmarkt Zweibrücken“. Nach Saberatzkys Recherchen hatte 1978 der erste Weihnachtsmarkt in der Stadt geöffnet.

Auch auf den seit 2015 angebotenen Glühweinsammeltassen wird das Jubiläum festgehalten. In diesem Jahr sind die Becher in den Farben der Kontrastbühne schwarz-weiß. Bei dem Treffen im Zweibrücker Rathaus wurden auch die organisatorischen Vorgaben wie Strom-, Wasserversorgung, Räumpflichten, Nachtwache, Spülmaschinen oder das Freihalten der Rettungswege erläutert.